So da bin ich nun wieder, nach dem es die letzten Tage mit dem Posten nachgelassen hat.
Ausserdem wurde mir ja vom Franky herangetragen, ich solle einen Post machen ;) Bin schon gespannt auf dein Kommentar :)
Ansonsten bin ich im Moment ein wenig am Schwanken. Die Fruit Season geht bald los. Mitte September herrscht dann hoffentlich hier Aussnahmezustand und es gibt Jobs im Ueberfluss. Oder so aehnlich erhoffe ich mir es. Jedenfalls wuerde ich gerne mal Arbeiten. Ich suche zur Zeit hier einen Job nach der Arbeit im Hostel, aber die Angebote die es im Moment gibt, die sind mehr fuer eine Dauerbeschaeftigung. Die suchen dann welche fuer mindestens ein halbes Jahr und das ist fuer mich zu lang. Die anderen dagegen wollen noch keine einstellen, da es noch ausserhalb der Saison ist und im Moment zu wenig los ist. So ist das mit den Jobs, aber das wird schon noch. Denn solangsam weiss ich bald nichtmehr was ich sonst mit meiner freien Zeit anfangen soll. Besichtigt habe ich weitgehenst alles und ich werde mich ganz bestimmt nicht, einen kompletten Nachmittag vor langeweile vor die Glotze legen.
Naja, wenn ich keinen Job bekomme, dann werde ich die Location wechseln. Ich bin ja schliesslich auch zum Reisen da ;) aber bis zu meinem Geburtstag werde ich noch hier bleiben.
Hab noch meinen zwei Tagesmarsch zu Cape Brett vor mir, wenn das Wetter dann endlich bestaendiger wird und falls ich dann immer noch keinen Job haben sollte, dann werde ich mich auf in Richtung Sueden machen.
Auch wenn es hier sehr schoen ist, irgendwann kommt die Zeit. Unsere Cleaner-Truppe wird auch zum Ende des Monats ausgeduennt. Ein paar aus unserem Team gehen nach Australien und andere probieren ebenfalls woanders ihr Glueck einen Job zu finden.
So das war mal wieder ein kleiner Einblick in meine Situation in der ich gerade Stecke und nun was Historisches :p Keine Angst, wird ganz bestimmt nicht trocken!
Gestern ware die Mousetrap - Crew in den Legendaeren Treaty Grounds von Waitangi.
Das ist der Ort, wo die Maori und die ersten Siedler von Neuseeland zusammen den Vertrag von Waitangi unterzeichnet haben am 6. Februar 1832.
Das ist zugleich auch der Nationalfeiertag, wie es bei uns der Tag der deutschen Einheit am 3 Oktober ist. Leider bin ich dann schon wieder weg, da es ein echtes Spektakel ist an diesem Tag hier sein zu duerfen. Praesentiert wird zum Beispeil dann das sonst nur ausgestellte 35 Meter lange Maori Boot (mit denen die Maori nach Neuseeland kamen) mit voller Besatzung in traditioneller Kleidung und auch sonst sind alte Rituale und Taenze der Maori zu sehen und vieles Mehr. Ganz Neuseeland praesentiert sich hier in der Bay of Islands und wann bekommt man mal so eine Gelegenheit.
Jedenfalls haben wir uns die Geschichte von Neuseeland, der Maori und der ersten Siedler bis heute ansehen duerfen, das schon erwaehnte Maori Boot, ein Maori Versammlungshaus und ein altes Siedlerhaus.
Das alles gibt es hier in Neuseeland fuer alle Neuseelaender oder Work-Visabesitzer umsonst. Da wir nicht zu den Touristen zaehlen, sondern unter den oben genannten, waren wir gluecklich ueberrascht nichts bezahlen zu muessen und konnten unsere Geldboersen wieder wegstecken.
Wir hatten auch Glueck mit dem Wetter. Wir hatten ein Tag erwischt, andem es waerend unserer Exkursion nicht geregnet hatte und wir hatten Sonnenschein.
Danach sind wir dann noch ueber den Golfplatz geschlaendert und haben ein paar Maennern am Strand dabei zugeschaut, wie sie ein Segelboot aus dem Riff ziehen, das dort beim letzten Sturm dort gestrandet war.
Bevor ich es vergesse. Eine Sache muss ich noch klarstellen. Meine Schwester Rina hat mich darauf hingewiesen, dass ich (wie peinlich) Paihia falsch in den Sand geschrieben habe und nicht Heiner. Jedenfalls ist es in dem letzten Post nicht so herueber gekommen (was die Sache als noch peinlicher macht) aber ich hoffe hiermit ist die Sache dann alle Mal erledigt. Und nochmal zur Vollstaendigkeit:
- Ich wollte schreiben das ich Heiner dafuer Danke, dass er mir den Tipp, was man sein zu Hause nennen darf, gegeben hat.
- Meiner Schwester danke ich dafuer, dass sie mich auf den Schreibfehler aufgeklaert hat.
(Sorry, aber ich hoffe man versteht das und bitte nicht boese sein rina, wenn ich es zu ueberspitzt haben sollte mit der Wiedergutmachung ;) )
Ausserdem danke ich allen, mit denen ich bei dem Telefonanruf bei unserem alljaehrigen Strassenfest reden konnte,und es hat echt Spass gemacht und es war schoen mal wieder ein paar bekannte Gesichter von zuhause wieder zu hoeren. Auch entschuldige mich, aber es war sehr witzig. Rina sein Mikrofon ist kaputt und alle Stimmen sind gefuehlte 10 Stimmen Tiefer als normal. Was auf der einen Seite sehr lustig ist, nur wird es umso schwerer, die Leute nach ihren Stimmen einzuordnen.
Viele Gruesse nach Hause
Christoph
P.S.: Bilder werden spaeter nachgereicht ;)
Sonntag, 23. August 2009
Freitag, 21. August 2009
Abends bei Frank's
Mittwoch Abend ging es mit der ganzen Mousetrap Crew zu Frank's.
Frank's ist ein Mix aus Cafe, Pizza und das sich abends dann noch in eine Bar verwandelt.
Sehr klein, dafuer jedoch umso schoener und jeden Mittwoch spielt dort eine Liveband von denen ich sogar schon die ein oder anderen Bandmitglieder kenne.
Ich glaube ich weiss auch schon was wir naechsten Mittwoch machen werden ;)
Nein, nicht unbedingt, aber hingehen werde ich wohl schon nochmal, da es sich echt gelohnt hat.
Leider kann man das auf den Fotos nicht genauso festhalten und ich muss zugeben, ich habe kein einziges richtig gutes Bild hinbekommen.
Jedoch will ich euch da nichts vorenthalten und hab wenigstens eins gefunden, dass sich einigermasen sehen laesst.
Dienstag, 18. August 2009
Sonntag, 16. August 2009
Bilder ---------------->----------------->-------------->------->
Uebrigens habe ich mal ein paar Photoalben hochgeladen. Es ist zwar nicht ueberagend viel, aber ich werde mal schauen, das ich da demnaechst immer mal etwas hochladen werde.
Einfach auf die Schrift "Bilder" klicken und schon gehts los.
Einfach auf die Schrift "Bilder" klicken und schon gehts los.
Samstag, 15. August 2009
Langer Weg nach Russell
Am Freitag bin ich nach Russel gelaufen. Gleich nach der Arbeit habe ich mich aufgemacht und bin nach Opua gelaufen. Das sind ungefaehr fuenf Kilometer richtung Sueden von Paihia. Entlang geht es am Strand, spaeter durch Wald und durch einen Mangrovenwald, bis man dann endlich in Opua ankommt. Dort gibt es eine Autofaehrverbindung nach Okiato und von dort bin ich dann nach Russell getrampt. Auf der Faehre habe ich einfach die Autofahrer gefragt, ob sie mich mitnehmen und eine nette Dame aus Russell hat spontan gesagt hopp rein und sie hatte mich sogar bis ins Zentrum gefahren. Angekommen habe ich mich aber dann gleich auf die Suche nach dem DOC gemacht. Das ist soetwas wie ein Anlaufpunkt, fuer Besucher, die sich ueber die Umwelt, Flora und Fauna von Neuseeland erkundigen wollen, wie ein Touristeninformations Center. Allerdings kann man dort auch Walkingtracks buchen, die man plant zu machen. Da man hier in Neuseeland oft ueber Maoriland geht oder Privatland wenn man einen Track macht und dafuer muss man meistens Gebuehren bezahlen, damit die Wege instand gehalten werden. Der Cape Brett Track ist so ein Walk fuer den eine Gebuehr erhoben wird und da habe ich mich mal erkundigt, wie das so ablaeuft. Da ich plane dort am Leuchtturm zu uebernachten, muss ich auch fuer das Hut eine Gebuehr bezahlen, damit ich einen Schluessel bekomme und so weiter. Allerdings hatte ich nicht so viel Glueck. Ich hatte mich dort erst ein wenig umgeschaut, da dort ausgestopfte Opossums und Kiwis und lauter andere Sachen zu besichtigen waren und als ich dann den Track buchen wollte, musste ich erfahren das sie schon um 3 Uhr schliessen, aber in meinem Reisefuehrer stand aber 5 Uhr, aber naja, nun habe ich eine Telefonnummer bekommen und erfahren, dass ich das ganze auch ueber das Telefon machen kann und nun ja, so hat sich der lange Weg doch noch gelohnt.
Aber ich habe gleich mal die Chance genutzt und habe mir Russel nochmal angeschaut. Frueher soll es das Hoellenloch des Pazifiks gewesen sein. Die ersten Siedler waren wohl viele Verbrecher, Piraten und anderes Pack, die dann hier Partys ueber Partys am Strand gemacht haben. Heute ist es aber eine sehr schoene und ruhige Kuestenstadt mit schoenen kleinem Steg und alles ist in netten Viktorianischen Stil. Auf einem Huegel ueber der Stadt steht der Flaggstaff. Das ist ein grosser Fahnenmast der Nachts sogar beleuchtet ist und man kann ihn dann sogar hier von Paihia sehen und von dort hat man auch eine sehr gute Aussicht.
Dann musste ich mich aber leider auch schon auf den Rueckweg machen.
Musste ja 10 km zurueck nach Okiato und dann noch von Opua wieder zurueck nach Paihia und es war schon halb 5. Also stellte ich mich in den Ortsausgang von Russel und ich hatte sehr viel Glueck. Nicht viele Autos fahren von Russel nach Okiato, jedefalls nicht zu dieser Zeit, aber wie gesagt, ich fand ein nettes Paar aus England die mich eine Zeit dort beobachtet haben und sie konnten mich nicht so da stehen sehen und haben mich schliesslich nach Okiato gefahren. Sie meinten auch, es war nochmal schoen den Weg bei Tag gefahren zu sein, da es bei ihrer Ankunft dunkel war und sie ihn so nochmal bei Tageslicht gesehen haben.
Um 6 Uhr kam ich dann wieder im Hostel an und ich war gerade noch rechtzeitig. Wir haben zusammen Essen gemacht, da Heike, eine Cleanerin heute am Sonntag uns verlassen hat und das war sozusagen ihre Henkersmahlzeit.
Gestern hat Neuseeland mal wieder gezeigt, dass es auch mal den ganzen Tag regnen kann und wir haben mal den ganzen Tag nur im Hostel verbracht, Brettspiele gespielt und uns nur mal Unterhalten, aber heute sieht es schon wieder besser aus, die Sonne scheint jedenfalls und es sind nur wenige Wolken am Himmel zu sehen.
Also, mal sehen was der Tag so bringt ;)
Aber ich habe gleich mal die Chance genutzt und habe mir Russel nochmal angeschaut. Frueher soll es das Hoellenloch des Pazifiks gewesen sein. Die ersten Siedler waren wohl viele Verbrecher, Piraten und anderes Pack, die dann hier Partys ueber Partys am Strand gemacht haben. Heute ist es aber eine sehr schoene und ruhige Kuestenstadt mit schoenen kleinem Steg und alles ist in netten Viktorianischen Stil. Auf einem Huegel ueber der Stadt steht der Flaggstaff. Das ist ein grosser Fahnenmast der Nachts sogar beleuchtet ist und man kann ihn dann sogar hier von Paihia sehen und von dort hat man auch eine sehr gute Aussicht.
Dann musste ich mich aber leider auch schon auf den Rueckweg machen.
Musste ja 10 km zurueck nach Okiato und dann noch von Opua wieder zurueck nach Paihia und es war schon halb 5. Also stellte ich mich in den Ortsausgang von Russel und ich hatte sehr viel Glueck. Nicht viele Autos fahren von Russel nach Okiato, jedefalls nicht zu dieser Zeit, aber wie gesagt, ich fand ein nettes Paar aus England die mich eine Zeit dort beobachtet haben und sie konnten mich nicht so da stehen sehen und haben mich schliesslich nach Okiato gefahren. Sie meinten auch, es war nochmal schoen den Weg bei Tag gefahren zu sein, da es bei ihrer Ankunft dunkel war und sie ihn so nochmal bei Tageslicht gesehen haben.
Um 6 Uhr kam ich dann wieder im Hostel an und ich war gerade noch rechtzeitig. Wir haben zusammen Essen gemacht, da Heike, eine Cleanerin heute am Sonntag uns verlassen hat und das war sozusagen ihre Henkersmahlzeit.
Gestern hat Neuseeland mal wieder gezeigt, dass es auch mal den ganzen Tag regnen kann und wir haben mal den ganzen Tag nur im Hostel verbracht, Brettspiele gespielt und uns nur mal Unterhalten, aber heute sieht es schon wieder besser aus, die Sonne scheint jedenfalls und es sind nur wenige Wolken am Himmel zu sehen.
Also, mal sehen was der Tag so bringt ;)
Mittwoch, 12. August 2009
Vor einem Monat ging es los ...
Nun bin ich schon einen Monat auf Wanderschaft. Einen ganzen Monat ..... wo ist nur die Zeit hin. Unglaublich, aber die Tage verschwinden hier im nu. Wenn man hier gefragt wird, welchen Tag und was fuer einen Datum wir haben, dann muss man schon etwas genauer ueberlegen. Doch meistens muss man in seinem Handy nachschauen und dann bekommt man das Erwachen.
"Was... ich dachte es ist Montag und jetzt ist es schon Mittwoch..."
oder so aehnlich erging es mir schon des oefteren. Naechste Woche werde ich dann auch den Cape Brett Walk angehen, wenn das Wetter wieder besser wird. Seit ein paar Tagen regnet es ab und zu und naja, Neuseelaendisches Wetter halt. Aber wenn es dann besser wird, dann werde ich mich auf richtung Russel machen und den Track angehen. Einen freien Tag habe ich mir naemlich schon angespart und der naechste ist am Montag. So das waere es fuer heute von mir. Morgen wollte ich mal in die Buecherei von Paihia, um ein paar Bilder hochzuladen und dann gibt es morgen mehr. Heute war ich auf Wanderschaft und habe mich gleich nach der Arbeit auf nach Russel gemacht... zu Fuss... ein weiter Weg, aber ich bin wieder gut zu hause angekommen. Aber dazu gibt es morgen Lesestoff. Heute feiert naemlich ein Cleaner seinen Abschied und es gibt gleich etwas schoenes zu beissen.
Bis morgen
Christoph
"Was... ich dachte es ist Montag und jetzt ist es schon Mittwoch..."
oder so aehnlich erging es mir schon des oefteren. Naechste Woche werde ich dann auch den Cape Brett Walk angehen, wenn das Wetter wieder besser wird. Seit ein paar Tagen regnet es ab und zu und naja, Neuseelaendisches Wetter halt. Aber wenn es dann besser wird, dann werde ich mich auf richtung Russel machen und den Track angehen. Einen freien Tag habe ich mir naemlich schon angespart und der naechste ist am Montag. So das waere es fuer heute von mir. Morgen wollte ich mal in die Buecherei von Paihia, um ein paar Bilder hochzuladen und dann gibt es morgen mehr. Heute war ich auf Wanderschaft und habe mich gleich nach der Arbeit auf nach Russel gemacht... zu Fuss... ein weiter Weg, aber ich bin wieder gut zu hause angekommen. Aber dazu gibt es morgen Lesestoff. Heute feiert naemlich ein Cleaner seinen Abschied und es gibt gleich etwas schoenes zu beissen.
Bis morgen
Christoph
Sonntag, 9. August 2009
Ein Tag in Graben Graben
Heute hat es mich in die Schoene Stadt Kerikeri verschlagen.
Das ist eine kleine Stadt, 30 km weiter noerdlich von Paihia und nach dem wir am Montag nicht mehr so viele Zeit dort verbringen konnten, bin ich heute nochmal hin. Kerikeri bedeutet "graben graben", was einen annehmen lassen koennte, die Stadt sei ein Loch. Nichts laege weiter von der Realitaet entfernt, auch wenn die umliegenden fruchtbaren Felder gern mal umgegraben werden. Die Stadt ist beruehmt fuer ihre Orangen, produziert Kiwifruechte (bloss nicht Kiwis sagen, darauf sind die Einheimischen allergisch), Gemuese und immer mehr auch Wein.
Nach der Arbeit bin ich dann also gleich mit Johannes (der ebenfalls ein Angestellter hier in dem Hostel ist und ein Auto besitzt) nach Kerikeri gefahren und habe mit ihm dort nur schnell etwas eingekauft und habe mich danach aber allein auf den Weg gemacht, weil er hier nur schnell etwas einkaufen wollte.
Hier befindet sich das aelteste Siedlerhaus aus Holz in unveraendertem Zustand von ganz Neuseeland und Australien und das aelteste Steinhaus von Neuseeland.
Heute kann man dort einen Museumsgang durch die Haeuser machen, erfahren was in den Haeusern war und was sich in den Jahren alles in ihnen befand.
Leider hatte ich aber dafuer nicht genug Zeit, da ich den Track zu den Rainbow falls machen wollte und habe nur mal kurz in den Stone shop hereingeschnuppert und mich mit einer Angestellten in alterttuemlichen Kostuem unterhalten.
Dann musste ich aber los. Ich hatte einen 4 km langen Fussmarsch vor mir und es war schon drei Uhr und ich musste als allererstes einen Fluss ueberqueren und das war nicht einfach. Ich wollte nicht gleich schon zu beginn nass werden.
Unterwegs kam ich an einem alten Elektrizitaetshaus vorbei, indem die ersten Siedler Strom von einem kleineren Wasserfall unterhalb der Rainbow falls produzierten. Weiter oben gab es eine paar Stellen, die im Sommer gerne von vielen Besuchern genutzt werden, um schwimmen zu gehen und ansonsten ging der Weg als nah am Wasser entlang mit vielen Kurven und an schoenen Baeumen und Palmen vorbei. Das Flussbett war sehr schoen geschwungen, man wollte andauernd anhalten und Fotos knipsen und das Wasser war sehr klar.
Die Rainbow falls waren sehr schoen und man hat sie auch schon von weiten gehoert. Sie sind mit 27 metern sehr laut, aber leider war ich ein wenig spaet und es war zum schluss auch sehr bewoelkt, sodass ich keinen Regenbogen mehr sehen konnte. Aber es war trotz allem ein sehr schoener Track.
Nun musste ich zusehen, dass ich nach Hause komme. Ich war allein unterwegs und Johannes mit dem ich hier herkam war schon laengst zuhause und es war schon halb 5. Ich hatte 30 km Fussmarsch vor mir und um halb 6 wird es hier momentan dunkel.
...Oder man versucht es mit Hitch Hacking (Trampen).
Das war mein erstes mal, dass ich sowas versucht habe in meinem Leben ... und... ich werde es wieder machen! Ich habe keine 10 minuten warten muessen und schon kam ein netter neuseelaendischer Bauer vorbei, der sich die Gnade gegeben hat, mich mitzunehemen. Allerdings hat die Freude nicht lange angehalten und ich musste auch schon wieder aussteigen. Leider hatten wir nicht das selbe Ziel, war aber auch nicht schlimm war. Es wurde inzwischen schon etwas dunkel, aber wieder hat es gerade nur 10 min. gedauert und ich wurde von einem netten Maori mitgenommen, der gerade auf dem Nachauseweg von der Arbeit war. Wir redeten ein wenig und dann musste ich nochmal umsteigen. Dann hatte ich Glueck und ein Ehepaar, die ebenfalls in Paihia wohnen pickten mich auf und hatten mich sogar bis vor die Haustuer gefahren. Ich bin mir natuerlich auch im klaren, dass ich Glueck hatte und vielleicht auch mal mit nicht so guten leuten zusammentreffen kann, oder niemand haette mich mitgenommen und ich haette nach Hause laufen muessen und waere wahrscheinlich jetzt noch immer unterwegs. Aber ich hatte bis jetzt immer nur Gutes gehoert und habe soetwas auch nur Tagsueber vor.
Zuhause angekommen gab es dann noch eine Dusche, ein wenig zu essen und das war mein Sonntag.
Viele Gruesse nach Hause
Christoph
Das ist eine kleine Stadt, 30 km weiter noerdlich von Paihia und nach dem wir am Montag nicht mehr so viele Zeit dort verbringen konnten, bin ich heute nochmal hin. Kerikeri bedeutet "graben graben", was einen annehmen lassen koennte, die Stadt sei ein Loch. Nichts laege weiter von der Realitaet entfernt, auch wenn die umliegenden fruchtbaren Felder gern mal umgegraben werden. Die Stadt ist beruehmt fuer ihre Orangen, produziert Kiwifruechte (bloss nicht Kiwis sagen, darauf sind die Einheimischen allergisch), Gemuese und immer mehr auch Wein.
Nach der Arbeit bin ich dann also gleich mit Johannes (der ebenfalls ein Angestellter hier in dem Hostel ist und ein Auto besitzt) nach Kerikeri gefahren und habe mit ihm dort nur schnell etwas eingekauft und habe mich danach aber allein auf den Weg gemacht, weil er hier nur schnell etwas einkaufen wollte.
Hier befindet sich das aelteste Siedlerhaus aus Holz in unveraendertem Zustand von ganz Neuseeland und Australien und das aelteste Steinhaus von Neuseeland.
Heute kann man dort einen Museumsgang durch die Haeuser machen, erfahren was in den Haeusern war und was sich in den Jahren alles in ihnen befand.
Leider hatte ich aber dafuer nicht genug Zeit, da ich den Track zu den Rainbow falls machen wollte und habe nur mal kurz in den Stone shop hereingeschnuppert und mich mit einer Angestellten in alterttuemlichen Kostuem unterhalten.
Dann musste ich aber los. Ich hatte einen 4 km langen Fussmarsch vor mir und es war schon drei Uhr und ich musste als allererstes einen Fluss ueberqueren und das war nicht einfach. Ich wollte nicht gleich schon zu beginn nass werden.
Unterwegs kam ich an einem alten Elektrizitaetshaus vorbei, indem die ersten Siedler Strom von einem kleineren Wasserfall unterhalb der Rainbow falls produzierten. Weiter oben gab es eine paar Stellen, die im Sommer gerne von vielen Besuchern genutzt werden, um schwimmen zu gehen und ansonsten ging der Weg als nah am Wasser entlang mit vielen Kurven und an schoenen Baeumen und Palmen vorbei. Das Flussbett war sehr schoen geschwungen, man wollte andauernd anhalten und Fotos knipsen und das Wasser war sehr klar.
Die Rainbow falls waren sehr schoen und man hat sie auch schon von weiten gehoert. Sie sind mit 27 metern sehr laut, aber leider war ich ein wenig spaet und es war zum schluss auch sehr bewoelkt, sodass ich keinen Regenbogen mehr sehen konnte. Aber es war trotz allem ein sehr schoener Track.
Nun musste ich zusehen, dass ich nach Hause komme. Ich war allein unterwegs und Johannes mit dem ich hier herkam war schon laengst zuhause und es war schon halb 5. Ich hatte 30 km Fussmarsch vor mir und um halb 6 wird es hier momentan dunkel.
...Oder man versucht es mit Hitch Hacking (Trampen).
Das war mein erstes mal, dass ich sowas versucht habe in meinem Leben ... und... ich werde es wieder machen! Ich habe keine 10 minuten warten muessen und schon kam ein netter neuseelaendischer Bauer vorbei, der sich die Gnade gegeben hat, mich mitzunehemen. Allerdings hat die Freude nicht lange angehalten und ich musste auch schon wieder aussteigen. Leider hatten wir nicht das selbe Ziel, war aber auch nicht schlimm war. Es wurde inzwischen schon etwas dunkel, aber wieder hat es gerade nur 10 min. gedauert und ich wurde von einem netten Maori mitgenommen, der gerade auf dem Nachauseweg von der Arbeit war. Wir redeten ein wenig und dann musste ich nochmal umsteigen. Dann hatte ich Glueck und ein Ehepaar, die ebenfalls in Paihia wohnen pickten mich auf und hatten mich sogar bis vor die Haustuer gefahren. Ich bin mir natuerlich auch im klaren, dass ich Glueck hatte und vielleicht auch mal mit nicht so guten leuten zusammentreffen kann, oder niemand haette mich mitgenommen und ich haette nach Hause laufen muessen und waere wahrscheinlich jetzt noch immer unterwegs. Aber ich hatte bis jetzt immer nur Gutes gehoert und habe soetwas auch nur Tagsueber vor.
Zuhause angekommen gab es dann noch eine Dusche, ein wenig zu essen und das war mein Sonntag.
Viele Gruesse nach Hause
Christoph
Samstag, 8. August 2009
08.08.09
Der heutige Tag, war nicht so voll gestopft mit Taetigkeiten, wie die vorherigen. Aber voller ueberaschungen.
Aufgestanden um neun Uhr, am Fruehstueckstisch sitzend, noch den Sand in den Augen, bekomme ich einen Anruf.
Ich dachte nur, wer hat sich denn da verwaehlt?
Da stand auf dem Display Papa. Freu** ... und als ich das Gespraech entgegen nahm, war sogar die ganze Nachbarschaft an der anderen Leitung, da sie alle bei Frank noch im Garten gefeiert hatten :)
Es war ein sehr schoenes, aber leider immer wieder zu kurzes Gespraech.
Erstaunlich, trotz sehr weiter Entfernung und Freisprecheinrichtung war die Verstaendigung ( ausser kleiner wie bitte? ) sehr gut und dabei geht das Gespraech um die halbe Welt.
Schoen das es allen zuhause gut geht :)
Es hat mich auch sehr gefreut, ein paar bekannte Stimmen wieder gehoert zu haben.
Nach diesem Gespraech, dass leider viel zu kurz war, aber um 10 muss ich leider immer zur Arbeit, ging es dann wieder los. Schoen ist das Cleaner-leben. Ran an den Mob und los gehts ;)
Im moment ist es sehr schoen, ich weiss, wass ich zu tuen habe, kenne die Ablaeufe alle und bekomme auch schon andere Aufgaben. Wir sind zur Zeit 7 Cleaner und da Winter ist und nicht so viel los ist, bekomme ich ab und zu auch ein paar Aufgaben, die zwar nicht so toll sind, z.B. Das Haus abkaerchern oder Holzmachen und aehnliches. Aber dabei geht die Zeit schnell rum.
Heute war allerdings ein stink normaler Tag. Wir hatten sogar mal keinen einzigen Check-out, sodass wir keine Betten zu machen hatten und ein wenig schneller fertig waren als sonst.
Danach bin ich mit Johannes, ein deutscher, der hier ein wenig vor mir angefangen hat Tennis spielen gegangen. 50 Meter entfernt befindet sich ein Tennisclub und da der Staff vom Mousetrap dort freien Eintritt hat und wir beide mal Tennis spielten, nutzten wir gleich mal die Gelegenheit. Es hat ein wenig gedauert, aber dann sind wir auch schon wieder in einen relativ fluessigen Schlagabtausch gekommen und haben erfahren, dass am Montag hier ein Tennis- Tournament stattfindet, andem wir uns auch gleich angemelt haben.
Nun war der Tag auch schon fast vorueber. Zurueckgekommen, haben wir noch essen gemacht, ein wenig fern gesehen, ich habe diesen Blog geschrieben, ein paar spaet eingecheckte Touristen haben wir mit hilfreichen Tipps geholfen, was man hier so alles machen,erleben kann und das war mein 08.08.09.
Aufgestanden um neun Uhr, am Fruehstueckstisch sitzend, noch den Sand in den Augen, bekomme ich einen Anruf.
Ich dachte nur, wer hat sich denn da verwaehlt?
Da stand auf dem Display Papa. Freu** ... und als ich das Gespraech entgegen nahm, war sogar die ganze Nachbarschaft an der anderen Leitung, da sie alle bei Frank noch im Garten gefeiert hatten :)
Es war ein sehr schoenes, aber leider immer wieder zu kurzes Gespraech.
Erstaunlich, trotz sehr weiter Entfernung und Freisprecheinrichtung war die Verstaendigung ( ausser kleiner wie bitte? ) sehr gut und dabei geht das Gespraech um die halbe Welt.
Schoen das es allen zuhause gut geht :)
Es hat mich auch sehr gefreut, ein paar bekannte Stimmen wieder gehoert zu haben.
Nach diesem Gespraech, dass leider viel zu kurz war, aber um 10 muss ich leider immer zur Arbeit, ging es dann wieder los. Schoen ist das Cleaner-leben. Ran an den Mob und los gehts ;)
Im moment ist es sehr schoen, ich weiss, wass ich zu tuen habe, kenne die Ablaeufe alle und bekomme auch schon andere Aufgaben. Wir sind zur Zeit 7 Cleaner und da Winter ist und nicht so viel los ist, bekomme ich ab und zu auch ein paar Aufgaben, die zwar nicht so toll sind, z.B. Das Haus abkaerchern oder Holzmachen und aehnliches. Aber dabei geht die Zeit schnell rum.
Heute war allerdings ein stink normaler Tag. Wir hatten sogar mal keinen einzigen Check-out, sodass wir keine Betten zu machen hatten und ein wenig schneller fertig waren als sonst.
Danach bin ich mit Johannes, ein deutscher, der hier ein wenig vor mir angefangen hat Tennis spielen gegangen. 50 Meter entfernt befindet sich ein Tennisclub und da der Staff vom Mousetrap dort freien Eintritt hat und wir beide mal Tennis spielten, nutzten wir gleich mal die Gelegenheit. Es hat ein wenig gedauert, aber dann sind wir auch schon wieder in einen relativ fluessigen Schlagabtausch gekommen und haben erfahren, dass am Montag hier ein Tennis- Tournament stattfindet, andem wir uns auch gleich angemelt haben.
Nun war der Tag auch schon fast vorueber. Zurueckgekommen, haben wir noch essen gemacht, ein wenig fern gesehen, ich habe diesen Blog geschrieben, ein paar spaet eingecheckte Touristen haben wir mit hilfreichen Tipps geholfen, was man hier so alles machen,erleben kann und das war mein 08.08.09.
Mittwoch, 5. August 2009
Die Arbeit im Hostel
Jeden Tag geht es um kurz nach 10 los, arbeiten. Wir "cleaner" treffen uns alle im Buero des Chefs und bekommen dann von ihm Aufgaben erteilt, was jeder zu machen hat. Meine Aufgaben bestehen darin die Betten von den Gaesten zu machen, die abgereist sind. Die Muelleimer im ganzen Haus zu machen, was ich ja am liebsten mag. Ja ehrlich, seitdem ich diese undankbare Aufgabe aufgetragen bekommen hab, durchschaue ich auch das Muelltrennungssystem :D
Danach muss ich das komplette Haus staubsaugen. Damit meine ich auch das komplette Haus. Sogar die Duschen, Klos und Badezimmer. Ich dachte zuerst, es sei ein Scherz, aber nein, das ist es leider nicht. Aber halb so wild, dann mach ich das halt auch noch mit.
Der Chef befiehlt, ich fuehre aus. Dann wird das abgesaugte noch gewischt und zu guter letzt wird noch das Feuer gebaut, dass man es am abend nur noch anstecken muss.
Das muss bis halb 1 erledigt sein, sonst muss ich Ueberstunden schufften...wenn man das so nennen darf. Meistens sind wir aber schon um 12 Uhr fertig. Also es ist eine sehr laessige Arbeit. Aber besser als garnichts.
Danach kann ich hier die Gegend erkunden, Tennis spielen, mit dem Mountenbike herumfahren oder mich mit netten leuten aus dem Hostel auf englisch unterhalten, um meine Englischkenntniss aufzubessern ;)
Ich arbeite hier und erhalte im Austausch dafuer eine Unterkunft. Da es hier im Moment ja nicht so gut mit Jobs aussieht, kann ich so meine Kosten im Moment etwas eingrenzen und trotzdem jeden Tag auf Erkundungstour gehen.
Das ganze nennt man auch Wwoofen. Man arbeitet fuer Unterkunft und manchmal sogar auch Essen.
Die anderen Wwoofer hier im Mousetrap haben Aufgaben wie die Kuechen und die Baeder putzen, Bettwaesche und Handtuecher waschen.
Wenn mal nicht so viel zu erledigen ist, oder wir zu schnell waren, kommen dann noch Sonderaufgaben dazu, wie um das Haus kehren, im Beet wueten, kaputt gegangene Dinge reparieren und was sonst noch so anfaellt.
So wiederholt sich das von Tag zu Tag und einen Tag in der Woche hat man frei.
Es ist ein ganz netter Fleck hier und ich habe vor, vielleicht noch ein paar Wochen hier zubleiben. Den ersten Tag off (so nennt man einen freien Tag) habe ich ja dafuer verwendet, um mit dem Auto nach Cape Reinga zu fahren und nun moechte ich mir 2 Tage aufsparen um den Cape Brett Track zu machen. Das ist ein 20 km langer Wanderweg, der auf eine Halbinsel hinausfuehrt, auf der man an einem Leuchtturm uebernachtet und den naechsten Tag geht es dann wieder zurueck.
Danach werde ich dann aber wieder meine Ohren in alle Richtungen offenhalten und wo anders nach einem Job zu sehen.
Mal sehen wo es mich dann hinverschlaegt. Gerne wurde ich ja richtung Taupo, Rotorua, Tauranga, aber mal sehen. Genaueres gibt es dann, wenn es soweit ist.
Christoph
Danach muss ich das komplette Haus staubsaugen. Damit meine ich auch das komplette Haus. Sogar die Duschen, Klos und Badezimmer. Ich dachte zuerst, es sei ein Scherz, aber nein, das ist es leider nicht. Aber halb so wild, dann mach ich das halt auch noch mit.
Der Chef befiehlt, ich fuehre aus. Dann wird das abgesaugte noch gewischt und zu guter letzt wird noch das Feuer gebaut, dass man es am abend nur noch anstecken muss.
Das muss bis halb 1 erledigt sein, sonst muss ich Ueberstunden schufften...wenn man das so nennen darf. Meistens sind wir aber schon um 12 Uhr fertig. Also es ist eine sehr laessige Arbeit. Aber besser als garnichts.
Danach kann ich hier die Gegend erkunden, Tennis spielen, mit dem Mountenbike herumfahren oder mich mit netten leuten aus dem Hostel auf englisch unterhalten, um meine Englischkenntniss aufzubessern ;)
Ich arbeite hier und erhalte im Austausch dafuer eine Unterkunft. Da es hier im Moment ja nicht so gut mit Jobs aussieht, kann ich so meine Kosten im Moment etwas eingrenzen und trotzdem jeden Tag auf Erkundungstour gehen.
Das ganze nennt man auch Wwoofen. Man arbeitet fuer Unterkunft und manchmal sogar auch Essen.
Die anderen Wwoofer hier im Mousetrap haben Aufgaben wie die Kuechen und die Baeder putzen, Bettwaesche und Handtuecher waschen.
Wenn mal nicht so viel zu erledigen ist, oder wir zu schnell waren, kommen dann noch Sonderaufgaben dazu, wie um das Haus kehren, im Beet wueten, kaputt gegangene Dinge reparieren und was sonst noch so anfaellt.
So wiederholt sich das von Tag zu Tag und einen Tag in der Woche hat man frei.
Es ist ein ganz netter Fleck hier und ich habe vor, vielleicht noch ein paar Wochen hier zubleiben. Den ersten Tag off (so nennt man einen freien Tag) habe ich ja dafuer verwendet, um mit dem Auto nach Cape Reinga zu fahren und nun moechte ich mir 2 Tage aufsparen um den Cape Brett Track zu machen. Das ist ein 20 km langer Wanderweg, der auf eine Halbinsel hinausfuehrt, auf der man an einem Leuchtturm uebernachtet und den naechsten Tag geht es dann wieder zurueck.
Danach werde ich dann aber wieder meine Ohren in alle Richtungen offenhalten und wo anders nach einem Job zu sehen.
Mal sehen wo es mich dann hinverschlaegt. Gerne wurde ich ja richtung Taupo, Rotorua, Tauranga, aber mal sehen. Genaueres gibt es dann, wenn es soweit ist.
Christoph
Montag, 3. August 2009
Trip nach Northland
Heute (Montag) an diesem wunderschoenen 3.August,
(Garlinde ;) herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag, ich wuensche dir alles Gute, viel Gesundheit und tausend Dinge, die du dir wuenschst, moegen in Erfuellung gehen und noch vieles mehr )
wenn das Wetter heute anaehrend so gut ist, wie es bei uns war koennt ihr schoen im freien Feiern. Denn heute morgen um 7 Uhr haben wir unseren Trip durch den noerdlichsen Zipfel von Neuseeland gestartet. Wir haben uns wie schon erwaehnt ein Auto gemietet und sind zu viert (2 Maedchen, Jesse und ich) gestartet. Es war eine bessere Wahl, selber zu fahren, als mit einem der vielen Busunternehmen. Wir konnten anhalten wo wir wollten und haben unsere eigene Route gewaehlt. Ausserdem war es echt ein Abenteuer auf der linken Seite ueber 500 km an einem Tag zu fahren. Aber es hat Spass gemacht und es war echt cool. Aber vorsicht, die Strassen sind hier laengst nicht so gut ausgebaut, wie in Deutschland. Was hier eine Gute Strasse ist, waere bei uns eine Strasse, mit vielen Schlagloechern und etwas weiter auserhalb, gibt es nur noch Schotterpisten, die wie unsere Waldwege sind, nur Zweispurig. Aber man kommt vorwaerts und die Kiwis legen auf Autos nicht so viel Wert, wie wir. Da Faehrt man mit 100 die Schotterpiste entlang und hofft man schafft wenigstens das naechste Schlagloch zu umfahren, da schlaegt das uebernaechste auch schon zu :D
Aber wie gesagt, die sind hier nicht so hinter Kratzern her, wie wir. So ging es dann also los.
Zuerst ging es dabei mit dem Auto nach Kawakawa, eine kleine Stadt weiter suedlich von Paihia im Landesinneren. Dort haben wir ein Wasserklosset von dem beruehmten Schweizer Hundertwasser besichtigt, der ueberall auf der ganzen Welt, besonders ausgefallene (und beruehmte) Gebaeude gebaut hat.
Nachdem wir in Kawakawa genug auf dem Klo gesessen haben, sind wir gen Norden aufgebrochen. Wir sind in mitten der Insel ungefaehr 100 km noerdlich nach Kaitaia gefahren. Durch satte, fette Wiesen, leider haben wir nur nicht so viele Schaafe gesehen wie erhofft (aber die sahen wir dafuer kurz vor Cape Reinga umso mehr) und durch grosse Waelder. Wenn es hier einen Berg hoch geht, dann tut es das auch gleich richtig. So ging es andauernd Berg hoch, Berg runter und immer in einem gefuehlten Steigungsgrad von min. 12 Prozent. Ausserdem laesst es sich bei uns schneller fahren. Staendig steht man auf der Bremse, weil die hier so kurvig bauen und man in den Kurven oft bis 60, 50 und sogar auf 30 km\h runterdrosseln muss, will man sich einen Abflug ersparen.
In Kaitaia angekommen, besuchten wir das Kaitaia Kingdom. Dort kann man die beruehmten Kauri-Baeume besichtigen die einen Durchmesser von ueber 10 Metern bekommen koennen. Das ist ganz schoen wuchtig. Ausgestellt wird zum Beispiel ein Baumstamm, der in ein Haus wunderbar integriert wurde. Das Haus wurde um den Baum gebaut und der Baumstamm wurde ausgehoelt. Nun stellt der Baumstamm das Treppenhaus dar, indem man die erste Etage erreicht. Da bekommt man erstmal die groesse, der Baeume und wie klein man im Gegensatz zu ihnen ist, hautnah mit.
Genug von Kauri-Bauemen, haben wir uns dann auf zu Cape Reinga gemacht. Das waren schoene Strassenkilometer. Vorbei an nichts. Ab und zu kam eine Farm vorbei und ganz selten nur ein Auto. Um 11:30 Uhr sind wir dann am noerdlichsten Punkt Neuseelands angekommen. Sehr schoen, aber auch irgendwie ein Unwirklicher Ort. Der Maori nach, wandern an diesem Ort, die Seelen der Verstorbenen, in den Himmel. Auch trifft die Tasman Sea auf den Pazifischen Ozean, was ein andauerndes getose und getoene ist. Aber leider konnten wir nicht so lange bleiben, wie erhofft. So machten wir uns schon bald, wieder auf dem Heimweg und verliesen, diesen wahrhaftig magischen und sehr schoenen Ort.
Der Weg zurueck war aber auch von ein paar Hoehepunkten versehen. Wir machten den naechsten Stopp, nur ein Paar Autominuten weiter suedlich. In Te Puki gibt es rieesige Sandduenen. Ich weiss nicht wie hoch, aber als wir oben angekommen waren, mussten wir erstmal tief durchatmen. Es ist ziemlich erstaunlich, das eine Sandduene so steile Haenge haben kann und nur ein paar Schritte weiter beginnt der Wald.
Naechster Stopp Ninety miles beach. Der 90 Kilometer lange Strand, an der Westseite, der sich vom Cape Reinga bis Kaitaia erstreckt ist ein viel besuchter Ort. Eine Menge Bustouren fuehren ihre Passagiere auch hier her, um mit dem Bus, die gesamte Strecke bis zum Cape Reinga auf dem Strand zu fahren. Ein sehr schoener Strand, nur war es leider zu kalt, um sich da mal in das Wasser zu schmeissen, aber der Weg hatte sich trotzdem gelohnt.
Nun fuhren wir erstmal eine ganze Weile. Wir kamen unterwegs ganz schoen ins Taumeln. Wir mussten das Auto um 5 Uhr wieder bei dem Autovermieter abgeben, dass haetten wir aber nicht geschafft. So haben wir angerufen und ihm gesagt, das wir es nicht rechtzeitig schaffen und haben etwas verlaengert. Aber auch nicht so viel. So machten wir dann nur noch einen kurzen Stopp in Kerikeri. Eine Stadt, 10 Autominuten noerdlich von Paihia. Dort ist das erste Haus von Neuseeland errichtet wurden. Aber nach ein paar Fotos mussten wir uns richtung zuhause machen, da wir das Auto abgeben mussten.
(Sorry, mein richtiges zuhause ist das in Deutschland, aber fuer den Moment weiss ich nicht, wie ich den Platz, wo ich zurzeit, lebe treffender beschreiben kann)
Nach soo vielen Ereignissen, vielen Sehenswuerdigkeiten, die wir sehen durften und gefahrenen Kilometern schauen wir nun ein wenig wehmuetig zurueck, da dieser schoene Tag, leider schon zu ende geganen ist. Im Endefekt ging alles so schnell. Aber wir haben ein Tag erlebt, denn wir so schnell nicht wieder vergessen werden und an den wir uns lange errinnern werden.
Viele Gruesse nach Hause
Christoph
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Sonntag, 2. August 2009
Achtung Linksverkehr!
Das erste Mal auf der rechten Seite Platz nehmen.
Morgen werde ich zusammen mit zwei Maedchen und Jesse, einen Trip nach Cape Reinga, dem Hohen Norden Neuseelands machen. Dazu haben wir uns ein Auto gemietet und ich bin der glueckliche, der sich auf der linken Strassenseite durchschlagen muss.
Heute haben wir dann auch gleich mal eine kurze Spritztour gemacht, um mal zu schauen, wie das so ist. Fotos folgen noch ;)
Das ist garnicht so einfach.
Da man nicht nur auf der rechten Seite sitzt und lenkt. Die Gangschaltung mit der linken Hand zu betaetigen ist schon etwas anderes. Der Blinker ist auf der rechten Seite zu betaetigen. Wie oft habe ich im Kreisverkehr die Scheiben geputzt :D da die Scheibenwischer nicht wie bei uns zuhause, auf der linken Seite sind. Der Kreisverkehr ist da garnicht soo schlimm. Mit der Regel "rechts vor links" klappt es auch wie zuhause und wenn andere Autos vor einem fahren, ist dass sowieso kein Thema mehr. Aber es ist in allem schon ein Abenteuer. Nach der Spritztour haben wir dann noch mal schnell eingekauft und nachdem wir dann wieder die 500 m zurueck ins Hostel fuhren, guckten die anderen nicht schlecht, als ich mal eben auf der rechten Strassenseite einordnen wollte.
Aber ich kann es nur empfehlen. Da bekommt man ein ganz anderes Gefuehl vom Autofahren! Beim durchschauen durch die Frontscheibe, bekommt man den Eindruck, hier stimmt doch irgendetwas nicht, dabei ist alles in Ordnung.
Viele Gruesse nach oben
Christoph
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