Mittwoch, 30. September 2009

Autoooo!

Hey nun haben wir endlich einen fahrbaren Untersatz.
Einen schoenen grossen Toyota Estima. In dunkel Rot :)
Da ist Platz genug fuer uns beide und ich hoffe das Auto haelt uns auch aus ;)
Heute haben wir also zugeschlagen und war schon ganz schoen kostspielig.
Nachdem wir das Auto gekauft haben, sind wir gleich noch in diverse Geschaefte hier in Auckland gerannt und haben uns eine Matratze, Camping gear und Proviant fuer die naechsten 2 Wochen gekauft.
Dafuer haben wir aber dann die naechste Zeit erstmal wieder Ruhe.
Nur tanken muessen wir nochmal. Aber unser Motor ist ein Diesel, was bedeutet, wir koennen ein wenig sparen beim tanken.
Diesel ist sehr billig in Neuseeland. Fuer einen Liter hat heute unser Gastvater nur 0.94 NZD bezahtl. Das sind so um den Dreh keine 50 Euro Cent.
Dafuer wuerde glaube ich jeder Dieselfahrer in Deutschland morden. :D
Morgen frueh geht es also dann die Ostkueste hoch nach Cape Reinga und dann an der Westkueste herunter nach Coromandel.
In Coromandel wird dann erstmal am Strand ein heisses Bad genommen.
...haaeee... was sagt der da... ein heisses Bad am Strand... wie soll das den gehen...
Aber ich habe mich (mal) ;) nicht verschrieben. In Coromandel gibt es einen Strand namens
'Hot water Beach'.
Dort kommt heisses Wasser an dem Strand zum vorschein, dass auf Vulkanische Aktivitaeten zurueckzufuehren ist. Geht man also an den Strand und graebt ein Loch, fuellt sich dies automatisch mit Wasser und man hat einen heisswasser Pool :)
Davon mache ich natuerlich dann auch Bilder und auch die von unserem Auto muss ich noch hochladen. Heute nach dem Rundumputz strahlt es noch richtig gut und da hatte ich dann gleich mal ein paar Fotos von unserem neuen Zuhause gemacht. Immerhin schlafen wir bis auf ein paar Ausnahmen bis Juni in dem Schmuckstueck.
Also, dann geht es endlich los. Der Roadtrip startet morgen und es gibt hoffentlich viel zu fotografieren. Ich hoffe ich kann die Bilder dann auch immer ohne grosse Zeitverzoegerung hochladen, damit ihr sie euch auch anschauen koennt. :)
Bis zu den ersten Bildern also :)
Viele Gruesse
Christoph

Sonntag, 27. September 2009

Autokauf in vollem Gang

So da ist mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Am Freitag ging es also zurueck nach Auckland. Auf dem Weg bin ich mit Straytravel, der Busagentur, mit der ich fuhr, an einem Kiwihabitat stehen geblieben und haben uns saemtliche Vogelarten, fuer die Neuseeland beruehmt ist, angeschaut. Dabei war ein sprechender Tui. Ein kleiner schwarzer Vogel mit auffalenden weisen Federn an der Kehle. Sonst machen die nur sehr ulkige Toene und sehen sehr lustig dabei aus, aber da gab es den weltweit einzigen Tui namens Woof Woof . Den Name hat er sich selber gegeben, war sehr lustig. Aber leider konnte er nur Saetze die in die Richtung gingen, dass er eine Zigarette haben wollte oder ein Sub bei Subways bestellen, sehr verrueckt.

Dann kam aber der beste Part. Ein Mann hat aus einem Gehege einen echten Kiwi geholt und ihn uns gezeigt. Der war allerdings ziemlich verschlafen. Wir durften ihn sogar mal anfassen...der arme Kiwi. Der muss sich echt gefuehlt haben. Wir waren eine Gruppe von ungefaehr 10 Leuten und alle tatschten den Kiwi an. Aber es war eine sehr schoene Erfahrung. Der Kiwi ist ein Nachttier und man bekommt ihn sehr selten zu Gesicht. Viele Neuseelaender haben noch nie einen Kiwi in freier Natur gesehen und dort kam man einem Kiwi mal so richtig nah.

Der Kiwi hat ein sehr raues Gefieder, was ihn vor Regen schuetzt. Aber auch nur auf der obersten Federschicht. Darunter hat er sehr weiche Federn. Seine Fluegel die sich vor langer, langer Zeit zurueckentwickelt hatten sind nur noch als Stumpf zu sehen, wenn man unter dem Federkleid sucht. Dann konnte man den Kiwi noch ein wenig auf dem Boden herumhopseln sehen und dann hat er nochmal mit seinem langen Schnabel im Boden nach etwass esbaren gesucht, bevor er wieder in seiner kleinen Huette verschwunden war. Vermutlich hat er sich gedacht, wenn er sowieso schon wach ist, warum nicht gleich nochmal schnell einen kleinen Mitternachtshappen zusich nehmen und dann schlafen gehen ;)

Angekommen in Auckland haben Sara und ich gleich, weil es schon dunkel war auf den langen Weg nach Howick zu unserer Gastfamilie gemacht. War ein langer Weg. Etwas ueber eine Stunde mit dem Bus. In Auckland gibt es ja leider keine Strassen- oder U- Bahn. Das hat dann auch alles ziemlich gut geklappt und war auch ziemlich unkompliziert. Nach einem Anruf bei der Familie, die uns dann vom Busstopp abgeholt hat waren wir dann das erste Mal bei unserer Familie. Sie hat ein sehr schoenes Anwesen, ausserhalb von AKL. Jedoch sind unsere Gasteltern so nett und fahren uns sogar in die Stadt. Ein Auto haben wir nun auch in Sicht, eher 3. Morgen schauen wir uns noch eines an und dann entscheiden wir, welches wir nehemen. Wir muessen nun langsam eine Entscheidung treffen. Heute ist es die 4 Nacht, die wir hier verbringen und ich finde das es an der Zeit ist, aufzubrechen. Wir wollen keine Entscheidung voreilig machen, aber wir denken, das wir das Angebot der Gastfamilie auch nicht ueberstrapazieren wollen. Auch wollen wir endlich einen fahrbaren Untersatz haben und raus in die grosse Welt von Neuseeland. Die Strassen erkunden, schoene Fotos schiessen. Am Sonntag haben wir allerdings die Zeit auchmal genutzt um nach dem Automarkt, mal ins Museum zu gehen.
Auckland hat ein sehr schoenes Museum oben auf einem Berg und das Gebaeude erinnert ein wenig an unseren Bundestag. von dort hat man eine schoene Aussicht und natuerlich gibt es in dem Museum auch wahnsinig viel zu entdecken und zu bestaunen. Von Maori Schiffen bis zu den Kauri Trees, den unglaublich grossen Baeumen, die einen Durchmesser von mehreren Metern bekommen koennen.
Heute haben Sara und ich fuer ein Auto, das wir uns rausgepickt haben einen Kontrollcheck arrangiert, der leider erst am Mittwoch durchgefuerhrt werden kann und so sind wir wieder zurueck und haben der Gastfamilie ein wenig mit der Gartenarbeit geholfen. Sara hat Unkraut gejaehtet und ich habe Holz gemacht. So machen wir jedenfalls etwas gut, dafuer dass wir hier schlafen duerfen ;)
Morgen geht es nochmal ein anderes Auto anschauen und dann wird entschieden. So dass wir hoffentlich dann morgen, spaetestens am Mittwoch ein Auto haben.
Denn wie lautet nochmal der Spruch... Gaeste und Fisch stinken nach drei Tagen... :D
Nein so ist es nicht :)
Bis zu den naechsten Neuigkeiten
Christoph

Freitag, 25. September 2009

Und uffi geht's

Heute geht es dann endlich wieder weiter, auf meiner Neuseeland tour. Auch nach Auckland.
Nachdem es ein paar kleine Probleme gab. Die Busagentur, die ich buchte, hatte keine Plaetze mehr frei
...................... wuahhh.... ..................


Also Rucksack auf, Daumen raus und los gehts.

So hatte ich zumindest zuerst gedacht und hatte es auch fest vor. Doch gestern abend bekam ich dann noch zum Glueck einen Anruf, das noch ein Platz frei geworden ist.
Also gehts nun doch Gott sei Dank mit dem Bus zurueck nach Auckland.
Dort werde ich dann ersteinmal in eine Gastfamilie gehen. Fuer wie lange weiss ich noch nicht. Wir koennen zwar zuerst nur auf dem Sofa schlafen, weil sie schon Gaeste haben, aber ab Mittwoch wird dann wieder das Gaestezimmer frei. Ob wir allerdings solange warten wollen, wissen wir noch nicht. Wir wollen uns Samstag und Sonntag auf dem Automarkt umschauen und wenn wir fuendig werden, werden wir vielleicht gar nicht solange bleiben. Also Schlafsack raus und auf die Couch :)
Sara ist schon unterwegs. Sie hat einen anderen Bus genommen, der heute morgen schon abgefahren ist und wir treffen uns dann vorm Mc Doof ;)
Dann heisst es and den Stadtrand von Auckland in den Stadteil Howick fahren.
Mit dem Bus oder per Bahn. Das sehen wir dann und die Gastfamilie holt uns dann vom Bahnhof ab.

Soviel zu dem was in den naechsten Tagen ansteht und viele Gruesse :)

Christoph


Mittwoch, 23. September 2009

Neues von Down Under

So nun habe ich euch lange genug auf der Folter gehalten. Habe es in den letzten Tagen einfach nicht geschaft etwas zu Posten. Meine Tage sind gezaehlt und am Freitag geht es zurueck nach Auckland, aber ich fange am besten vorne an.
Aaalllsooo ... ich habe hier im Hostel mit einem Maedchen "Sara" neue Plaene geschmiedet.
Zusammen arbeiten wir hier in der Mousetrap schon ein paar Wochen und nach einiger Zeit haben wir uns gefragt warum wir uns nicht ein Auto kaufen und zusammen durch Neuseeland herumkurfen.
Alleine ist ein Autokauf nicht so sinvoll und wir haben die gleichen Interessen und da haben wir uns gedacht, wieso eigentlich nicht.
Einen schmucken Campervan, indem man schlafen kann und die entlegensten Stellen abfahren kann. Mit dem Bus kommt man halt nicht in die entlegensten Stellen.
Mit dem Auto ist man Flexibel und so koennen wir uns die Gebuehren fuer die Hosteluebernachtungen sparen.
Am Freitag geht es nun also zurueck nach Auckland. Am Strand hier in Paihia habe ich vor ein paar Wochen ein nettes Ehepaar getroffen, die mich eingeladen hatten, wenn ich zurueck nach Auckland komme bei ihnen ein paar Tage zu uebernachten. Das Ehepaar wohnt zwar ganz am Stadtrand von Auckland, aber die waren so nett und eine Einladung von einem echten Kiwi Ehepaar ziehen wir vor, als in einem der vielen Backpackers in AKL zu schlafen.
Es wird bestimmt eine nette Erfahrung und wir freuen uns schon darauf.
Am Freitag geht es dann also zuerst zu der Gastfamilie, wo wir ein paar Tage bleiben wollen um in Auckland nach einem Auto zu suchen. An Samstagen und Sonntagen gibt es einige Car Markets und wir werden hoffentlich schnell fuendig.
Hoffentlich haben wir auch Glueck und erwischen eines, dass uns das Jahr aushaelt und nicht schon nach kurzer Zeit seinen Geist aufgibt.
Aber bis dahin geniesen wir noch die letzten Tage hier in Paihia und haben viel Spass mit der Cleanercrew von der Mousetrap. Irgendwie ist es auch ein komischer Gedanke, nachdem ich hier gut 1 1/2 Monate verbracht habe ade zu sagen. Aber auch ein verdammt gutes Gefuehl.
Wir freuen uns darauf nach solanger Zeit an einem Platz, endlich wieder loszuziehen und mehr von Neuseeland zu sehen.

Hier noch ein paar Bilder aus den letzten Tagen:

Blick in Richtung Paihia bei Nacht


Besuch bei einer Bekannten in deren Appartement in Paihia


The Mousetrap Backpacker mit der Maus auf dem Dach :)


Fensterpuzen auf Neuseelaendische Art


Unsere Koechin auf dem Weg ins Krankenhaus. Zeh gebrochen ... ahh :(



Die Neuseelaendischen Autokennzeichen haben nicht wie bei uns in Deutschland einen Regionscode und Buchstaben und Zahlen, die man sich frei aussuchen kann.
Hier ist jedes Kennzeichen komplett frei waehlbar.
Manchmal kommt dadurch echt lustiges Zustande, wie in diesem Beispiel hat jemand auf seinem Autokennzeichen "Valium" stehen.
Der wird wohl an keiner Polizeikontrolle so einfach vorbeifahren ;)


Bis zum naechsten Mal
Christoph

Donnerstag, 17. September 2009

Die letzten Tage nur drunter und drueber _/~\_/~\_

Sprunghaft ist wohl die beste Bezeichnung fuer die letzten paar Tage. Ich habe eine Menge alt und schon vor langer Zeit gemachter Plaene nun ueber den Haufen geworfen und bin ein wenig am umgestalten meiner Reise. Meine Tage hier in Paihia sind nun gezaehlt und ich habe Jake unserem Boss von meinem/unserem Vorhaben, die Mousetrap zu verlassen informiert.
Ueber die neuen Plaene gibt es spaeter mehr.... man muss ja den Blog auch mal ein wenig spannend gestalten um die Aufregung, Vorfreude und das Mitfiebern wieder ein wenig zu steigern ;)

Nun ist es auch schon 2 Monate her, seitdem ich hier angekommen bin und in der Tat im Moment schaut es wohl so aus, als waere ich in Paihia wohl haengengeblieben und normalerweise war das ohne (richtigen) Job nicht geplant.
Naja, ich mit meiner grossen Klappe, der nie aufhoeren kann zu reden.
Habe ein kleinen Nebenjob als Moderator bekommen.
Nicht lachen....

Hier ueber die Strasse gegenueber ist eine Disko und wir alle hier in der Mousetrap kennen den Besitzer und das Personal und naja, man macht Scherze und wie das halt so ist und dann kam es halt zu einer lustigen Situation.
Ich hab mal meinen Mund ein wenig zuweit aufgemacht und gewettet, das ich ein guter Moderator waere und Steve der Besitzer der sonst der Moderator ist, hat gessagt, wenn ich meinen Mund soweit aufreise, warum zeige ich es nicht einfach mal und mache mal einen Tag seinen Job?
So hat es also angefangen... Ich durfte natuerlich nicht kneifen. Die Aufgabe ist uebrigens, einmal in der Woche findet in der Disko eine Art Barolympia statt. Die Besucher koennen an ein paar Spielen teilnehmen und dabei Freigetraenke oder aehnliches gewinnen.
Jedenfalls bestand meine Aufgabe darin, den Moderator zu machen und Spiele anzusagen, und die Regeln zu erklaeren.
Ich weiss nicht wie ich war, jedenfalls hab ich nicht ein positives Gefuehl gehabt, aber der Rest meinte ich sei gut gewesen und Steve der Chef meinte ich sollte ihm asistieren.
Es ist kein richtiger Job, auch nicht solch einer, nachdem ich gesucht habe, aber fuer die letzten paar Tage ist es mal eine nette abwechslung. Auserdem verteile ich noch zusaetlich ein paar Flyer am Strand und in den Hostels in der Naehe.

Ein paar Ausfluege hatte ich in der letzten Zeit auch gemacht. Ich war ein wenig mit dem Fahrrad unterwegs und habe, wie koennte es anders sein. Eine deutsche kennen gelernt. Kathrin aus Berlin. Sie arbeitet nicht weit weg von uns in einem Pferdestall. Sie reitet mit Touristen in der Gegend herum und kuemmert sich um die Pferde


Neben dem Schoenen Bild von der Pferdekuppel und dem Sonnenuntergang habe ich auch nochmal einen schoenen Blick ueber die Bay gehabt und dich Chance gleich mal genutzt. :)



In Waitangi leben eine Menge Maori und leider sind es auch nicht immer die wohlhabensten.
Das hier ist zum Beispiel das Haus eines Maori. Aber sowas gibt es halt auch am anderen Ende der Welt.

Dies heir war ein Glueckstreffer. Ich bin nochmal abends den Strand entlang gegangen und wollte gerade umdrehen bis ich das Waka gesehen habe. Ein traditonelles Maori Kanu und im Hingergrund war noch ein wenig von dem Sonnenuntergang zu sehen. :)


Das war auf jedenfall mein Picture of the day fuer den 14. Sept.
Ihr fragt euch jetzt bestimmt Picture of the day... wovon redet der da...???

Kurz und einfach erklaert. Ich weiss nicht ob ich es schonmal erwaehnt hatte.
Ich habe mir einen Facebook Account zugelegt, weil hier alles und jeder so einen Account hat und es eine gute Moeglichkeit ist, mit gemachten Bekanntschaften in Kontakt zu bleiben.
Jedenfalls bin ich dort einer Gruppe "Picture a day" beigetreten und mache jeden Tag ein Foto.
Ich erhoffe mir dadurch mir wie beim Tagebuchschreiben an ein paar Dinge nach meiner Heimkehr zu erinnern und denke es ist keine schlechte Idee und warum nicht. So hat man jedenfalls einen Grund ein Foto zumachen. In Paihia bin ich jedenfalls schon so lange und normalerweise haette ich die Kamera schon laengst weggelegt, aber so habe ich immer einen Grund sie doch jeden Tag rauszukramen und euch kommt es zugute, indem ihr jeden Tag wie beim mit Schokolade gefuelltem Weihnachtskalender eine Ueberaschung bekommt. ;)

Zusehen gibt es die Bilder oben rechts ueber den Link "Bilder",
der zu meinem Picasa Webalbum fuehrt.

Viel Spass beim erkunden und viele Gruesse

Chrisi

Sonntag, 13. September 2009

Die Geburtstagsparty!!!

Ein wenig verspaetet, aber als ich von dem Cape Brett Track zurueckgekommen bin, gab es eine sehr schoene Ueberraschung. Meine derzeitige Familie, die Mousetrap Cleaner Crew hatte etwas sensationelles fuer mich vorbereitet.
Sarah, die Person zu meiner rechten, ist eine Zuckerbaeckerin. Jedenfalls bezeichne ich sie dazu und sie ist eine begnadete Koechin. Ebenso wie unsere Kanadierin Janine. Auch wenn Sarah es nicht so gern hoeren mag.
Sie ist sehr religioes und kommt aus dem Sorbischen Teil Deutschlands, weit weit im Osten. Der Kuchen (mit 22 Kerzen, hab ich drei Anlaeufe gebraucht) war grandios.
Ein Apfelkuchen mit Rosinen und Limonen (selbstgepflueckte) und Sahne.

....

mhhhhmmm hat das gut geschmeckt


....

Da war jeglicher Gedanke, vonwegen traurig, und jegliches Gefuehl was man nunmal hat, wenn man irgendwo ganz alleine ist und Geburtstag feiert, verschwunden.
Jedenfalls hatte ich damit auch garnicht gerechnet und war vollkommen ueberrascht, als ich von meinem Zimmer hoch in die Kueche gekommen bin und ueberall Ballons an der Wand kleben gesehen habe und einen riessigen Kuchen mit all den Kerzen auf dem Tisch und da es schon ein wenig gedaemmert hatte, war der Effekt umso mehr ueberragend.




Nachdem wir den Kuchen wie eine Horde Raeuber verschlungen hatten, weil man einfach kein Stueck auf dem Blech lassen konnte. Dafuer war er einfach zu schade,
hatten wir noch eine Menge Spass.
Da ich einen sehr lustigen Hut mit der Aufschrift "Birthday boy" den ganzen Abend auflassen musste, sind wir irgendwie auf die Idee gekommen, jeden mit einem solchen Kopfschmuck als Erkennungszeichen auszustatten.



In der Mousetrap hatten wir dann noch ein paar Bier, bevor wir dann alle zusammen ausgegangen sind.
In einem Hostel ist es auch immer leicht einige zu finden, die mit einem augehen wollen.
Man fragt einfach den und den und schon ist man eine kleine Truppe, was den Unterhaltungswert noch ein wenig steigert.







Mit neuen Gesichtern hat man immer eine Menge zu plaudern. Gesprochen wird dann auf Englisch, mit den besten Akzenten und irgendwie versteht man sich dann doch immer. Trotz lauter Musik, einen paar Bier und vielem drumherum.
So haben wir dann noch bis tief in die Nacht hereingefeiert,
angestossen und dann war der schoene Abend auch schon leider wieder vorbei.

Jedenfalls ist es eine schoene Erfahrung, hier ein paar Leute getroffen zu haben, bei der man sich echt wie zuhause fuehlen kann. Es ist zwar immer ein kommen und gehen, dabei, was es nicht immer leicht macht. Aber so ist nunmal das Backpackerleben. Voll von Neuanfaengen und Abschieden. Trotzdem ist man aber froh, das es passiert ist und das macht das ganze so lebenswert.

So, das war mein Wort zum Sonntag. Fuer meine Zeit gerade noch rechtzeitig, aber ihr habt ja noch den ganzen Tag vor euch ;)


Gruss

Chrisi

Dienstag, 8. September 2009

Cape Brett

Nachdem ich Anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, da meine Kreditkarte ein wenig gestreikt hatte und ich noch das Hut bezahlen musste, um den Code fuer das Schloss zu bekommen, ging es dann endlich um 8:45 los. Johannes ein deutscher der hier ebenfalls im Moustrap Hostel fuer Unterkunft arbeitet, hat mich gnaedigerweise nach Rawhiti gefahren. Zu Fuss waere das naemlich ein langer Weg geworden. 1 Stunde hat es mit dem Auto gedauert und eine Autofaehre mussten wir nehmen. Es ging also um 6 Uhr in Paihia los. Nach Opua und von dort mit der ersten Faehre nach Okiato, was mal die erste Hauptstadt Neuseelands war. Von dort ging es nach Russel, wo ich dann noch meine Gebuehr fuer die Huette zu bezahlen hatte, weil es wie schon erwaehnt mit der Kreditkarte nicht ging und dann endlich nach Rawhiti.

Um 8:45 Uhr ging es dann also endlich los. Ueber eine Pferdeweide, die sehr matschig war und wohl eher einer Sumpflandschaft glich als einer Weide und anschliessend dann auf einen Berg, der verglichen mit dem, was noch kam eher ein Huegel war ;)
Von dort hatte man jedenfalls einen schoenen Ausblick auf die erste Bucht und schoenes saftiges Gras bis hinab an den Strand.



Dann ging es quer ueber den Strand wieder in den Busch und als ein wenig an der Kueste entlang bis zu einer alten Waalfangstation. Leider war dort aber nicht mehr all zu viel zu sehen, als ich dachte. Es standen nur noch ein alter Ofen und die Grundmauern der Haeuser und man konnte gerade noch so die Stelle erkennen, an der die Waale damals an Land gezogen wurden. Aber die ganze Anlage war unglaublich stark von Gras bewachsen und das Neuseelaendische Gras ist im vergleich zu unserem, sehr verschieden. Es ist unmoeglich den Boden darunter zu sehen, selbst wenn man es wegdrueckt. Wenn man mit dem Fuss drauf tritt, sinkt man 20 cm tief ein, als weare es eine riessige gruene Matratze.
Und so ging es nach einer kurzen Fotopause weiter.



Anfangs nochmal ueber einen Strand, aber schon kurze Zeit spaeter wieder durch den Busch.




Der Track ist damit beschrieben, dass er 90 % durch den Busch geht, was nicht ganz so schlecht ist. Da ich hier schon mehr als einen Sonnenbrand hatte. Das ist zwar auch ein Grund, weil ich noch keine Sonnencreme benutze, aber es ist auch gerade noch Winter und ich finde die 2 Sachen gehoeren einfach nicht zusammen.
Jedenfalls hatte man genuegend Stellen, an der man einen Blick auf die Bay of Islands oder den offenen Ozean erhaschen konnte und die restliche Zeit war man von der hier doch sehr aggressiven Sonne geschuetzt.
Und so ein Ausblick entschaedigt dann schonmal die letzten 20 min. durch Busch und Dickicht.


Kurz vor dem Ziel habe ich dann nochmal einen Abstecher zur Deep Water Cove gemacht. Das ist eine kleine Bucht in der ein altes Marineboot versenkt wurde und das nun als Divingspot fuer Taucher dienen soll. Leider konnte man es aber vom Land aus nicht sehen.



Und dann ging es zurueck auf den Track in Richtung Cape Brett. Den Leuchtturm habe ich dann auch endlich um halb 5 erreicht. Die letzten Meter waren dann auch noch richtig der Knueller. Wie man hier sieht, kommt man ueber den Berg, sieht unter sich den Leuchtturm und dahinter den Whole in the Rock und von dieser gar Vogelperspektivischen Sicht, steigt man nun ab auf nur ein paar Meter ueber NN.



Angekommen am Leuchtturm gabs deswegen erstmal eine kleine Atempause.
Der Weg war aber nicht ganz so gravierend. Allerdings mit Verpflegung und Klamotten im Rucksack fuer 3 Tage, ueber den ganzen Weg, der andauernd nur auf und ab ging, muntert das die Stimmung so kurz vor Schluss nochmal richtig auf.



Angekommen an der Huette hab ich mich dann erstmal in die Wiese gelegt und beim lauten Tosen des Meeres ausgespannt. Man konnte die Wellen die ganze Zeit ueber, sogar in der Huette, an den Felsen brechen hoeren.


Hier ist der alte Lift zusehen, mit dem vor vielen Jahren alles begonnen hat. Ganz unten ist die Werft, mit der die Gueter vom Schiff aufs Land gehoben wurden und anschliessend wurden sie die Schienen den Berg hinauf transportiert.
Anfangs lebten hier 3 Familien, die zusammen den Leuchtturm instand gehalten haben. Aber mit der Erfindung der Elektrizietaet wurden diese Stellen rationalisiert.
Geblieben ist ein schoener Wanderweg und eine Huette mit Kochstelle und Wassertank, indem man heute uebernachten kann.


Gefruehstueckt wurde natuerlich draussen. Auch wenn es ein wenig kalt war. Bei Sonnenaufgang schmeckt auch der schrecklichste Reisbrei wunderbar :)


Das war dann der Sonnenuntergang am Sonntag. Den ersten Tag war ich mit einer 8 koepfigen Wandergruppe zusammen und am Sonntag war ich dann ganz allein. Das war anfangs ein wenig unheimlich, die Tuer wurde staendig durch den Wind aufgeschlagen, aber als ich dann das Tuerklappern durch verbarikadieren der Haustuer abgeschaltet habe, ging es.
Mein Geburtstag habe ich dann bei Kerzenlicht, solch einem Sonnenuntergang, mit Schokolade und einer Flasche Pinot Noir ausklingen lassen.



Den naechsten Tag ging es wieder zurueck. Tasche packen Huette durchfegen und auf halber Strecke nochmal schnell ein Foto machen nicht vergessen ;)



Kurz vor der Rueckkehr in Rawhiti gab es nochmal so einen schoenen Rastplatz. Mit Sicht ueber die Bay of Islands fuer den letzten Abstieg auf Meereshoehe.



Das war mein Track zu Cape Brett. Ich habe Delphine in der Bucht springen, Seehunde vor Cape Brett schwimmen, unzaehlige Moewen und atemberaubende Landschaftsbilder gesehen. Nur leider haben die schoensten Sachen immer ein Ende.
Aber das waren auf jedenfall solch unvergessliche Momente, die ich als Erinnerungen und in Form von Bildern fuer die zuhausgebliebenen mit nach Hause nehemen moechte und hoffentlich noch mehrmals hier erleben darf.

Montag, 7. September 2009

Herzlichen B-Day Schwesterchen :)

Alles Gute zum Geburtstag Schwesterherz nachtraeglich. Ich habe dir es ja schon am Telefon gesagt, aber auch einfach nochmal ueber diesen Weg. Ich hoffe ihr habt schoen gefeiert und auch einen auf mich angestossen. ;)
Ich bin auch nur nochmal kurz am Rechner um zu sagen, dass ich wieder zurueck bin und einen Awesome Walk hinter mir habe. Es war echt schoen, nur jetzt brauche ich etwas essen und ein paar Bier um das zu verdauen und dann gibt es spaeter einen Bericht. Auch herzlichen Dank an all die netten Kommentare, E-mails, SMS und Nachrichten :)

Christoph

Freitag, 4. September 2009

Cape Brett

Ueber das Wochenende werde ich nun den Cape Brett walk angehen. Der Start ist in Rawhiti und von dort sind es 20 km bis zum Leuchtturm. Der Track fuehrt vorbei an einer alten Wahlstation und weitesgehend auf dem Kamm durch regenerierenden Busch.


Schlafen kann man in einer Huette unterhalb des Leuchtturmes. Fliessend Wasser soll es geben, Kochutensilien und sogar Matrazen. Dafuer aber kein Strom und Heizung, aber dafuer hab ich ja nen Outbackranger Schlafsack von der Feuerwehr :)
(danke nochmal dafuer)


Wie man sehen kann ist der Weg ziemlich huegelig und von einem Amerikaner, der den Track schon gemacht hat, hab ich mir sagen lassen, das es in der Tat andauernd auf und ab geht.
Er meinte jedenfalls, dass man sich nach ein paar Stunden fragt, warum man das eigentlich macht.
Aber ich werde sehen und meine eigenen Erfahrungen machen und natuerlich viele Fotos machen. Der Akku meiner Kamera ist jedenfalls noch am laden ;)


Am Samstag werde ich Starten, den Sonntag werde ich komplet dort an dem Hut verbringen und werde mich am Montag dann wieder auf den Rueckweg nach Paihia machen. Also heisst dass ich werde meinen Geburtstag am Sonntag den 06. Sept im Nirgendwo feiern.
Ich weiss noch nicht, ob ich dort Handyempfang habe, also nicht boese sein Schwesterchen, wenn ich dir nicht zum Geburtstag gratuliere, jedenfalls nicht am selben Tag und Basti, dich vergesse ich natuerlich auch nicht ;)
Das waere es nun von mir, ich muss jetzt noch ein wenig fuer mein Aufenthalt dort vorbereiten. Einkaufen, Packen, meine Waesche ist noch von der Leine zu nehmen und dann muss ich auch schon ins Bett, morgen geht es schon frueh los.

Gruss von Unten
Chrisi

Dienstag, 1. September 2009

Viel passiert ...

Es gibt mal wieder viel zu berichten. Es ist eine Menge passiert. Ich bin zwar noch immer an ein und dem selben Platz und habe noch keine Arbeit, aber wir haben in letzter Zeit eine Menge unternommen, gemeinsam erlebt. Das Wetter ist im Moment etwas wechselhaft und es war die Tage auch etwas kaelter als sonst. Winter halt... Nagut dann fang ich mal an. Ich habe mir auf anraten von Heiner mal Vegiemite gekauft. Awesome! So gut. Nur darf man es nicht wie Nutella aufs Brot schmieren... das erstemal und nie wieder dachte ich. Der Geschmack war so salzig ... uhaaaa.... schmiert man allerdings nur Butter und ein klein wenig von dem schwarzen nach nichts riechenden und bitter salzig schmeckenden aufs Brot, schmeckt es sowas von lecker.
Ich habe auf jedenfall mein Brotaufstrichsortiment erweitern koennen.
Ich hoffe nur, das ich es irgendwo zuhause auf finden kann.


Das im Hintergrund ist uebrigens Caroline aus Irland, die sich aus jedem Foto herausschleichen will, aber diesmal hat es jedenfalls ein wenig geklappt ;)

Ein schoener Regenbogen nur leider zu kurz. Aber ich versuche es weiter. Hier kann man alle 3-4 Tage einen bewundern.


Track nach Opua.
Die Woche sind wir zu neunt nach Opua gelaufen. Die Cleanertruppe und ein paar Gaeste die wir gefragt hatten, ob sie denn nicht auch lust haetten.
Schoenes Wetter und "low tide" die das ganze erst ermoeglichte, da der Weg bei Flut nicht begehbar ist, weil er teils an einer Felsenkueste entlangfuehrt, beschehrten uns wunderschoene Ausblicke in die Bay.


Einen Spaziergang in die Auen.
Direkt hier im Ort kann man keine von den 20 Sheeps pro Einwohner sehen, doch wenn man nur ein wenig in die richtige Richtung geht, dann wird man glatt vom Fell erschlagen.
Auch wenn das gerade nur zwei sind. Es gibt hier Weiden ueber weiden mit Vieh. Eine fette Weide nach der anderen, die eine mit Schaafen, die andere mit Kuehen, die andere nur mit Kaelbern. Und den Tieren scheint es hier recht gut zu gehen. Vor ein paar Tagen konnte ich eine Herde junger Kaelber sehen die anscheinent ein Rennen unter sich ausgetragen hatten.
Das ganze spektakel dauerte 10 min. Ich weiss nicht wieso, aber sie rannten und rannten ohne wirkliches Ziel ueber die Wiese und waren nicht gerade langsam.
Uebrigens... ich habe mal um mir einen Weg abzukuerzen gedacht ich laufe mal schnell ueber einen Acker. Das werde ich aber so schnell nicht wiederholen. Ich hab das Fahrrad ueber den Elektrozaun gehoben und mir anfangs nichts dabei gedacht. Bei uns zuhause merkt man den Strom ja nicht so sehr. Aber hier.... ich hab eine gewischt bekommen, holla die Waldfee. Ich hab richtig zucken muessen, da ich ihn mit dem Becken und mit dem Arm beruehrte. Aber der Stromschlag sitzt mir jetzt noch im Nacken. Also sollte jemand mal hier Urlaub machen und an einen Stromzaun kommen. Lieber vorsichtig ausen herum gehen als drueber hinweg ;)



Ich habe leider kein Bild von unten oder dem Wald. Aber die folgenden 2 Bilder sind von einem Vulkan der sich hier in unserem Wald versteckt. Der Vulkan hat 2 Krater. Was echt lustig ist. Anfangs fuhr ich nur einen Berg hinauf (dachte ich) um ein paar schoene Fotos zu schiessen. Als ich oben war bemerkte ich das auch noch nicht so richtig, weil ich ersteinmal in die Ferne blickte, aber dann sah ich, das sich links und rechts von mir zwei Runde Krater befanden und bei genauerem hinsehen entpupte sich das es sich um einen Vulkan handeln muss.
So zugewachsen und friedlich scheint es aber nicht immer zugegangen zu sein.
Jedenfalls erklaerte sich nun auch der Anblick der Umgebung.
Hier sind wie in der Alpenregion lauter grosse Felsbrocken auf den Wiesen verteilt, was der Vulkan vor tausenden von Jahren wohl ausgespuckt haben muss.
Dazu kommt dann noch, dass es hier sehr huegelig ist, wodurch man ab und zu echt glaubt in den Alpen zu sein und gerade wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin denke ich da immer an die Transalp in 2006 zurueck.



Auf nach Kerikeri.
Am Montag habe ich dann endlich nach 1 Monat gnadenlosen durcharbeitens wieder mal einen Tag freigenommen und bin nach Kerikeri gefahren. Mit dem Fahrrad ueber Stock und Stein. Ueber Privatland. Eine Kontrollstrasse von einem Bauern entlang der diese aeusserst grobe Schotterstrasse zu Kontrollfahrten seiner Herden nutzt. Es war mehr eine Berg und Talfahrt und wohl hat der Weg mehr Bedeutung als das Ziel gehabt.
Jedenfalls war es ein sehr schoener Tag. Ich hatte glueck mit dem Wetter und konnte vieles sehen und geniessen. Oben auf den Huegeln angekommen wurde man zuerst mit einem schoenen Blick belohnt, konnte sich nochmal die Quaelerei anschauen, die man hinauf gekrackselt ist und hatte dann sogar noch ein Abfahrt auf der anderen Seite. Zur Veranschaulichung. Es ist ungefaehr eine Strecke gewesen von Morschen ueber jeden Berg nach Baunatal und zurueck. Zwar gibt es eine Abkuerzung, oder eher einen Weg der zwar ein wenig laenger ist, jedoch fuehrt der eher eben in den Taelern. Dabei haette ich aber nicht solch schoene Ausblicke gehabt.


Das erste Kiwi - Schild das ich hier in Neuseeland gesehen habe. Nachdem ich solange vergeblich danach gesucht habe, aber endlich bin ich fuendig geworden :)


In Kerikeri gibt es auch eine Schokoladenfabrik, in die ich gleich mal einen Blick geworfen habe. Dort kann man den Arbeitern bei der Produktion zuschauen und auch ein paar Proben erhaschen :)


Hier in Paihia gibt es ein Swordfish Restaurant, jedenfalls nennt es sich so und die Tage wurde ein neuer Gebracht.

:D keine Sorge, das ist kein Echter, jedoch in der Tat, ist dies ein orginal getreuer Abdruck des derzeitigen Rekordes. Im Maerz diesen Jahres wurde dieser Schwertfisch mit ueber 500 Kg gefangen. In dem Restaurant kann man die Rekorde der letzten Jahrzente aus Glasfaser bestaunen und auf der Speisekarte auswaehlen.


Auch hab ich mal wieder die Schulbank gedrueckt. Irgendwie sehn ich mich ja danach ;p
Aber in der Tat. Hier in Paihia gibt es eine Grundschule und ich bin zur Schule gegangen und hab einer Unterrichtsstunde zugesehen oder wohl eher habe ich mitgewirkt. Die Schueler waren natuerlich neugierig und wollten wissen, wo ich herkomme, was ich mache, ich fragte sie dafuer aus, wie es denn bei ihnen in der Schule so ablaeuft und so unterhielten wir uns ein wenig. Das war sehr spannend und interessant zusehen. Da es eine Grundschule war, konnte man jede Menge Bilder und Gebasteltes bestaunen und mit dem Lehrer (Mr. Hook) konnte ich mich danach auch noch ein wenig unterhalten und allerlei erfragen.


Hier wird gerade ein grosses Feuer gemacht. Im Hintergrund in den Koerben sind Essensportionen die anschliessend auf das Feuer gestellt werden, dann wird das ganze mit Erde abgedeckt und das nennt sich dan Hangi und ist ein alter Brauch der Maori. Das ist in in der Art wie unser Mal nach jeder Schnitzeljagd nur wird das Essen nicht in der Glut gegrillt. Es werden Steine ueber ein Lagerfeuer erhitzt, dann wird die Kohle weggeschaufelt, sodass nur noch die heissen Steine ueberbleiben, dass Essen wird auf die Steine gelegt und mit Erde abgedeckt.


Das folgende Bild kann leider die Situation nicht so ganz wiedergeben. Ich durfte einer Veranstaltung zuschauen, wo Kinder einen alten Maori-Tanz vorfuehrten.
Im Vordergrund stehen die ganz kleinen, dahinter Maedchen und ganz hinten stehen jungs. Zusammen haben sie auf Maori gesungen und alte Taenze vorgefuerht.
Dabei war auch der Haka, den die Jungen vorfuehren und der mit der populaerste Tanz hier in Neuseeland ist. Demonstriert wird dieser zum Beispiel von den All Blacks vor jedem Rugby Spiel und wer ihn nicht gesehen hat muss ihn sich einfach mal bei Youtube anschauen.
Der Haka ist ein alter und sehr beeindruckender Kampftanz der Maori.


Auch hatten wir wieder einen Verlust. Miranda (rechts im Bild) hat uns verlassen und da gab es wieder einen Braten und ... seht selbst :)




Wer bis jetzt davon nur in Actionfilmen gehoert hat wird sich sicher freuen. Es gibt sie wirklich. Ein Jetpack. Das ist ein Duesenbetriebener oder Propellerbetriebener Rucksack den man sich aufschnallen kann und losfliegen. Bestaunen konnte wir das Jetpack in einem Hotel hier. Eigentlich wollten wir nur vorbeischauen um uns dort zu bewerben. Aber wann bekommt man sowas so schnell wieder zu sehen. Uebrigens durften wir das Geraet auch in Aktion sehen und es klappt wirklich.... aber sehr laut.


Nun bin ich bei heute angelangt. Zwei aus unserem Team haben einen Gutschein zum Fallschirmspringen gewonnen und da heute klares Wetter war, gab es wieder einen Hoehepunkt und sie landeten direkt 50 Meter vor unserem Hostel am Strand.


Das waere aber dann alles, was ich hier die letzten Tage erlebt habe. Ach uebrigens fuer meine Familie zuhause. Ich habe nach 22 Tagen endlich den Brief bekommen. Briefe verschiecken ist ein echtes Abenteuer. Mal sind sie nach 6 Tagen da, und dann wartet man 3 Wochen. Obwohl Luftpost draufstand..... :)

Tschuess und schoene Gruesse nach Hause