Mein letzter Tag in Aotearoa war nochmal mit schoenem Wetter gesegnet.
So ging es dann nochmal auf eine letzte Buschwanderung, an Mangroven vorbei ans Meer und zurueck. Wobei zurueck meine Unterkunft betrifft und die war zum letzten Mal bei meiner netten Gastfamilie, den Cox im sueden von Auckland.
Der restliche Tag war nicht ganz so spektakulaer, da er mit packen und Abschiednehem dominiert war. Das erste Mal war es etwas knapper beim Flugeinchecken.(Hab es erst zum Final Call zum Flughafen geschafft da ich nicht gedacht hatte, dass es so lange dauert mein Bankkonto zu schliessen und unterschaetzt habe das vielleicht noch jemand anderes am Flughafen einchecken moechte. So stand ich erstmal vor Dringlichkeit berstend in einer 30 Meter Schlange...)
Doch so musste ich wenigstens nicht in der Wartehalle auf's Boarding warten. Doch leider immer noch zu frueh, in der Schlange zu stehen, um ins Flugzeug zu kommen. Bei 747ern dauert das ne weile.
Anyway. ..
Der Flug war sehr ruhig und da wir abends los geflogen sind, ueber die nacht geflogen und auch erst Nachmittags angekommen sind, war der Jetlag nicht der Rede wert.
Das Wetter in Los Angeles war schoen und ich hatte auch keine Probleme mit der Einreise. Mein ESTA Antrag den ich im Februar gemacht habe wurde nun gleich akzeptiert. Wenn ich mich recht erinnere musste ich beim letzten Mal meine Antragsnummer und ne Kopie und alles vorzeigen. Bei der Biokontrolle wurde ich dann auch gleich nett begruesst Da ich nichts gebucht, reserviert oder um genauer zu sein mich ueberhaupt nach einer Unterkunft erkundigt hatte, hies es nun. Wohin und wie. Normalerweise steht man dann erstmal am Flughafen in einer Art Reiseinformationscenter und sucht zwischen hunderten Broschueren ueber Touren, Reisen und Unterkuenften das heraus was man braucht. Dann geht es ins Taxi, Shuttle mit Bus, Bahn oder zu Fuss an den Zielort. In LA wird man einem Telefon mit Bildschirm zugewiesen und kann sich anhand eines Touchscreens durch die Medie leiten. So geht alles viel schneller und man mus auch keine, von hunderten der selben Fragen genervten, Mitarbeiter wenden. Also Unterkunft war kein Problem und ich konnte mich auf Downtown konzentrieren.
Bin zu den Universal Studios gefahren und dachte nach Downtown Hollywood waere es nicht weit. So bin ich losgestiefelt und ungefaehr 2 Stunden spaeter angekommen. Doch dafuer ne "geniale" Stadttour gehabt. Unterwegs konnte ich als Trost einen guten Fleck entdecken um Fotos vom Hollywood-Zeichen zu machen. Am Hollywook Bl angekommen bin ich gleich erstmal ins Mc Doof und hab etwas getrunken, bevor ich ueber all die Sterne gelaufen bin.
LA ist in einer Wueste gelegen und genauso hatte sich meine Kehle angefuehlt. Ach wenn ich das Thema schon mal anspreche. An jeder Ecke gibt es hier ein Burger King, McD, KFC, Subway und tausend mehr. Nicht als ob ich es nicht erwartet haette, doch es letztendlich mit eigenen Augen zu sehen ist was anderes. Naja, man muss ja nicht dem Angebot folgen, es gibt auch Alternativen.
Wuensche Euch einen schoenen Abend
Alles Gute
Christoph
Montag, 21. Juni 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Hallo Chrisi,
AntwortenLöschenzunächst mal alles Gute zur Ankunft in California (it never rains there). Das wirst du auch schon gemerkt haben. Wir sind immer in den Charly's Restaurants (ne Kette mit einem gelben Stren) gewesen. Uns hat es da gefallen. Schaut Euch das Paul Getty Mueseum in LA und das Huntington Museum in Pasadena an (wenn ihr so was mögt). Ich war auch im LA Museum of modern Art (gut). Vergesst nicht Venice Beach!! Jeder trainierte Deutsche hat mehr Kraft als die Body Builder dort. Güß' also Deine Eltern und sieh zu daß Du aus LA wegkommst. Alles Gute Heiner und Co.
Ach so, vergessen: nach den Engeln kommen die Wiesen, über die man geht, bevor man den heiligen Franciscus trifft.
AntwortenLöschenHave a nice time.
So long,
Heiner