Hey,
da bin ich mal wieder und habe einen Awesome trip hinter mir.
Es war schon ein ganz schoener Sprung in den letzten Tagen und es ist schon ganz schoen viel passiert, die letzten Tage. Leider hatte ich keine Zeit, mich zu melden, was mir sehr leid tut, aber nun habe ich ja zeit, um dass alles nachzuholen.
Fotos kann ich leider noch nicht hochladen, aber dazu werde ich spaeter kommen.
Wir haben also den schoenen Toyota Estima gekauft und sind dann von Auckland hoch nach Paihia gefahren... jedenfalls wollten wir das. 10 Kilometer vor Whangerei, was die haelfte der Strecke bedeutet, sind wir wegen Ueberhitzung des Motors stehen geblieben.
Das bedeutete Abschleppen und es war 5 als uns der Abschleppwagen in Whangerei vor der Werkstatt abgestellt hat.
5 Uhr... das heist in Neuseeland werden die Bordsteine hochgeklappt. Also eine Nacht in der Stadt schlafen. Im Auto. Nicht dass das so schlimm waere, aber wir konnten ja nicht mehr fahren und zu den oeffentlichen Toiletten war es schon ein wenig. Aber wir lassen uns so leicht ja nicht unterkriegen. Gekocht haben wir uns dann ein paar Nudeln am Strasenrand vor unserem Auto. Mit ein paar Pappkartons zum Windschutz.
Oh mein Gott, wir muessen ausgesehen haben wie Penner :D
Naja, die Nacht haben wir gut ueberstanden und am naechsten Tag kamen wir auch gleich als erstes dran.
Das Problem konnte von den Mechanikern auch gleich gefunden werden ( so dachten wir aber dazu gleich mehr ) und nach einer saftigen Reperaturrechnung ging es dann weiter.
Paihia wir kommen .... oder auch nicht.
10 Kilometer nach Whangerei ... wie sollte es anders kommen, blieben wir wegen dem selben Problem schon wieder stehen. Ueberhitzung des Motors.
Sofort haben wir den Mechaniker wieder angerufen, der uns wieder zurueck zu seiner Werkstatt abschleppen lassen hat und weil es leider an dem Tag dann auch schon zu spaet war um es zu reparieren mussten wir noch eine Nacht in der schoenen Stadt verbringen, den ich nun nicht nocheinmal wiederholen moechte.
Jedenfalls kam uns das Angebot des Bosses der Reperaturwerkstatt sehr gelegen, als er uns fragte, nagut er zwang uns mehr dazu, bei ihm zu uebernachten. Wir nahmen es jedenfalls dankend an und waren froh wieder eine Dusche zuhaben und hatten bei einem Maori, ein sehr schoenen Abend mit BBQ, ein paar Bier und einer netten Unterhaltung.
Am naechsten Tag, ging es zurueck in die Werkstatt und dann wurde festgestellt, dass der Ventilator nicht richtig funktioniert.
Das Problem wurde behoben und schon nach kurzer Zeit konnte der Trip wieder weiter gehen.
Nun hies es also endlich auf nach Paihia. Sara und ich hatten noch ein paar Sachen dort stehen und die wollten wir abholen. Natuerlich haben wir uns auch von unseren ehemaligen "Arbeitskollegen" verabschiedet und sind dann nochmal ans Cape Reinga aufgebrochen.
Wir sind an der Eastcoast hoch an wunderschoenen Straenden mit blauem Wasser und weissen Sand wie in der Karibik vorbeigefahren. Nur hatte es leider geregnet... Neuseeland halt ;) aber die ein und anderen Momente gab es trotz allem, wo man den Mund mit der Hand zuhalten musste.
Am noerdlichsten Punkt angekommen entschlossen wir uns dazu, an diesem einsamen Ort zu uebernachten. Es hat stark geregnet und nochmehr gewindet, aber der Sonnenaufgang am anderen Tag hat diesen schlecht Wetter Tag vom Vortag wett gemacht.
Dann ging es an der Westcoast runter. Vorbei am Tane Mahuta ( The lord of the forest ). Dem groessten oder wohl eher dicksten Baum der Welt. Mit einem Umfang von, ich muss nun luegen 17 Metern. Der Baumstamm ist ganze 70 Meter hoch und geschaetzte 2000 Jahre alt.
Auf den Fotos kommt das leider auch nicht so stark heraus, aber im Vergleichy zu den anderen ( normalen ) Baeumen daneben, ist das ein gewaltiger Baum, andem sogar eine alte deutsche Eiche passen muss.
Vorbei an Hokiangas schoenen Naturhafen zurueck nach Whangerei. Warum Whangerei ? Ja, das Auto war schon wieder nicht ganz in Ordnung. Und warum ? Wir hatten wohl ein wenig pech mit unserem Autokauf. Der Radiator war ueber die haelfte verstopft und die Wasserpumpe vom Kuehlsystem war kaputt und zu guter letzt war der Ventilator ja auch kaputt. Alles zusammen hies das, das Fahrzeug musste frueher oder spaeter ueberhitzen. Jedenfalls laeuft es jetzt und schnurrt wie ein Kaetzchen, auch wenn es ein wenig aergerlich ist, aber wir hatten Glueck an so einen netten Mechaniker herangekommen zu und hatten jedenfalls so eine nette Erfahrung gemacht.
Naja war halt dann nochmal Glueck im Unglueck...
Dann gings endlich los... zurueck nach Auckland. Dort haben wir nochmal einen Tag bei der Gastfamilie geschlafen und haben uns den Tag darauf morgens frueh aufgemacht und sind nach Coromandel . Dort haben wir uns die Cathedral Cove angeschaut. Eine riesige vom Wasser ausgewaschenen Hoele, durch die man durchgehen kann und danach ging es zum Hot Water Beach. Dort kann am Strand nach warmen Wasser graben.
Ja ehrlich... man buddelt einfach ein kleines Loch und es fuellt sich mit warmen Wasser und wenn man nicht aufpasst, dann hat man sich leicht verbrueht, weil es wirklich so heiss ist, aber eine nette Abwechslung. :)
Die Landschaft in Coromandel war sensationell. Dauernd musste man fuer eine schmale enge Kurve bremsen und hatte eine schoene Aussicht auf die naechste verlassene Bucht. Dann ging es weiter richtung Sueden. Doch schon nach kurzer Zeit mussten wir anhalten. Es war schon spaet und eigentlich wollten wir in Tauranga schlafen. Aber die Tankstellen waren geschlossen und die naechste waere 1 1/2 Stunden entfernt gewesen, laut auskunft vom Sherrif. Also hatte er uns eine gute Schlafmoeglichkeit am Hafen besorgt. Ich weiss nicht mehr genau wo es war, aber es war eine schoene Nacht, am Hafen am suedlichen Ende von Coromandel.
Den naechsten Tag ging es dann nach Tauranga, wo ich auf den Mt Manganui geklettert bin. Ein Berg der sich direkt am Meer ein paar hundert Meter hoch erstreckt und ansonsten ist alles flach drumherum, so dass man eine schoene Aussicht hat. Anschliesend ging es nach Rotorua, dort, wo es ueberall nach verfaulten Eiern stinkt und es schoene Gysiere gibt.
Zu guterletzt ging es dann noch zum Lake Taupo, wo wir uebernachtet haben. Leider hatten wir fuer die komplette Strecke nicht so viel Zeit, weil wir heute schon fuer ein Bewerbungsgespraech in Hastings sein mussten. So machten wir also einen Crashkurs durch einen Teil der Nordinsel, aber es war gut um schonmal ein paar Orte zu besuchen um fuer spaeter eine Entscheidungshilfe zu haben, fuer all die Sachen zu haben, was man dann nochmal sehen moechte. Nun sind wir also in Hastings, an der Ostkueste und hoffen das wir bald einen Job bekommen und das das Bewerbungsgespreach erfolgreich war.
Das waere es also von uns. Euch noch alles Gute und bis zum naechsten Blogeintrag, der versprochen nicht ganz so lang wird ;)
Viele viele Gruesse an Euch alle daheim
Christoph
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