Nachdem ich Anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, da meine Kreditkarte ein wenig gestreikt hatte und ich noch das Hut bezahlen musste, um den Code fuer das Schloss zu bekommen, ging es dann endlich um 8:45 los. Johannes ein deutscher der hier ebenfalls im Moustrap Hostel fuer Unterkunft arbeitet, hat mich gnaedigerweise nach Rawhiti gefahren. Zu Fuss waere das naemlich ein langer Weg geworden. 1 Stunde hat es mit dem Auto gedauert und eine Autofaehre mussten wir nehmen. Es ging also um 6 Uhr in Paihia los. Nach Opua und von dort mit der ersten Faehre nach Okiato, was mal die erste Hauptstadt Neuseelands war. Von dort ging es nach Russel, wo ich dann noch meine Gebuehr fuer die Huette zu bezahlen hatte, weil es wie schon erwaehnt mit der Kreditkarte nicht ging und dann endlich nach Rawhiti.
Um 8:45 Uhr ging es dann also endlich los. Ueber eine Pferdeweide, die sehr matschig war und wohl eher einer Sumpflandschaft glich als einer Weide und anschliessend dann auf einen Berg, der verglichen mit dem, was noch kam eher ein Huegel war ;)
Von dort hatte man jedenfalls einen schoenen Ausblick auf die erste Bucht und schoenes saftiges Gras bis hinab an den Strand.
Um 8:45 Uhr ging es dann also endlich los. Ueber eine Pferdeweide, die sehr matschig war und wohl eher einer Sumpflandschaft glich als einer Weide und anschliessend dann auf einen Berg, der verglichen mit dem, was noch kam eher ein Huegel war ;)
Von dort hatte man jedenfalls einen schoenen Ausblick auf die erste Bucht und schoenes saftiges Gras bis hinab an den Strand.
Dann ging es quer ueber den Strand wieder in den Busch und als ein wenig an der Kueste entlang bis zu einer alten Waalfangstation. Leider war dort aber nicht mehr all zu viel zu sehen, als ich dachte. Es standen nur noch ein alter Ofen und die Grundmauern der Haeuser und man konnte gerade noch so die Stelle erkennen, an der die Waale damals an Land gezogen wurden. Aber die ganze Anlage war unglaublich stark von Gras bewachsen und das Neuseelaendische Gras ist im vergleich zu unserem, sehr verschieden. Es ist unmoeglich den Boden darunter zu sehen, selbst wenn man es wegdrueckt. Wenn man mit dem Fuss drauf tritt, sinkt man 20 cm tief ein, als weare es eine riessige gruene Matratze.
Und so ging es nach einer kurzen Fotopause weiter.
Anfangs nochmal ueber einen Strand, aber schon kurze Zeit spaeter wieder durch den Busch.
Der Track ist damit beschrieben, dass er 90 % durch den Busch geht, was nicht ganz so schlecht ist. Da ich hier schon mehr als einen Sonnenbrand hatte. Das ist zwar auch ein Grund, weil ich noch keine Sonnencreme benutze, aber es ist auch gerade noch Winter und ich finde die 2 Sachen gehoeren einfach nicht zusammen.
Jedenfalls hatte man genuegend Stellen, an der man einen Blick auf die Bay of Islands oder den offenen Ozean erhaschen konnte und die restliche Zeit war man von der hier doch sehr aggressiven Sonne geschuetzt.
Und so ein Ausblick entschaedigt dann schonmal die letzten 20 min. durch Busch und Dickicht.
Kurz vor dem Ziel habe ich dann nochmal einen Abstecher zur Deep Water Cove gemacht. Das ist eine kleine Bucht in der ein altes Marineboot versenkt wurde und das nun als Divingspot fuer Taucher dienen soll. Leider konnte man es aber vom Land aus nicht sehen.
Und dann ging es zurueck auf den Track in Richtung Cape Brett. Den Leuchtturm habe ich dann auch endlich um halb 5 erreicht. Die letzten Meter waren dann auch noch richtig der Knueller. Wie man hier sieht, kommt man ueber den Berg, sieht unter sich den Leuchtturm und dahinter den Whole in the Rock und von dieser gar Vogelperspektivischen Sicht, steigt man nun ab auf nur ein paar Meter ueber NN.
Angekommen am Leuchtturm gabs deswegen erstmal eine kleine Atempause.
Der Weg war aber nicht ganz so gravierend. Allerdings mit Verpflegung und Klamotten im Rucksack fuer 3 Tage, ueber den ganzen Weg, der andauernd nur auf und ab ging, muntert das die Stimmung so kurz vor Schluss nochmal richtig auf.
Der Weg war aber nicht ganz so gravierend. Allerdings mit Verpflegung und Klamotten im Rucksack fuer 3 Tage, ueber den ganzen Weg, der andauernd nur auf und ab ging, muntert das die Stimmung so kurz vor Schluss nochmal richtig auf.
Angekommen an der Huette hab ich mich dann erstmal in die Wiese gelegt und beim lauten Tosen des Meeres ausgespannt. Man konnte die Wellen die ganze Zeit ueber, sogar in der Huette, an den Felsen brechen hoeren.
Hier ist der alte Lift zusehen, mit dem vor vielen Jahren alles begonnen hat. Ganz unten ist die Werft, mit der die Gueter vom Schiff aufs Land gehoben wurden und anschliessend wurden sie die Schienen den Berg hinauf transportiert.
Anfangs lebten hier 3 Familien, die zusammen den Leuchtturm instand gehalten haben. Aber mit der Erfindung der Elektrizietaet wurden diese Stellen rationalisiert.
Geblieben ist ein schoener Wanderweg und eine Huette mit Kochstelle und Wassertank, indem man heute uebernachten kann.
Anfangs lebten hier 3 Familien, die zusammen den Leuchtturm instand gehalten haben. Aber mit der Erfindung der Elektrizietaet wurden diese Stellen rationalisiert.
Geblieben ist ein schoener Wanderweg und eine Huette mit Kochstelle und Wassertank, indem man heute uebernachten kann.
Gefruehstueckt wurde natuerlich draussen. Auch wenn es ein wenig kalt war. Bei Sonnenaufgang schmeckt auch der schrecklichste Reisbrei wunderbar :)
Das war dann der Sonnenuntergang am Sonntag. Den ersten Tag war ich mit einer 8 koepfigen Wandergruppe zusammen und am Sonntag war ich dann ganz allein. Das war anfangs ein wenig unheimlich, die Tuer wurde staendig durch den Wind aufgeschlagen, aber als ich dann das Tuerklappern durch verbarikadieren der Haustuer abgeschaltet habe, ging es.
Mein Geburtstag habe ich dann bei Kerzenlicht, solch einem Sonnenuntergang, mit Schokolade und einer Flasche Pinot Noir ausklingen lassen.
Mein Geburtstag habe ich dann bei Kerzenlicht, solch einem Sonnenuntergang, mit Schokolade und einer Flasche Pinot Noir ausklingen lassen.
Den naechsten Tag ging es wieder zurueck. Tasche packen Huette durchfegen und auf halber Strecke nochmal schnell ein Foto machen nicht vergessen ;)
Kurz vor der Rueckkehr in Rawhiti gab es nochmal so einen schoenen Rastplatz. Mit Sicht ueber die Bay of Islands fuer den letzten Abstieg auf Meereshoehe.
Das war mein Track zu Cape Brett. Ich habe Delphine in der Bucht springen, Seehunde vor Cape Brett schwimmen, unzaehlige Moewen und atemberaubende Landschaftsbilder gesehen. Nur leider haben die schoensten Sachen immer ein Ende.
Aber das waren auf jedenfall solch unvergessliche Momente, die ich als Erinnerungen und in Form von Bildern fuer die zuhausgebliebenen mit nach Hause nehemen moechte und hoffentlich noch mehrmals hier erleben darf.
Aber das waren auf jedenfall solch unvergessliche Momente, die ich als Erinnerungen und in Form von Bildern fuer die zuhausgebliebenen mit nach Hause nehemen moechte und hoffentlich noch mehrmals hier erleben darf.
Hallo Chrisi,
AntwortenLöschenvon uns auch noch alles Gute nachträglich zum Geburtstag.Haben zwar an dich gedacht, aber vor lauter Magen-Darm-Problemen sind wir nicht dazu gekommen dir zu schreiben.
Ich glaube deinen 22. Geburtstag wirst du niemals vergessen. Hört sich ja alles sehr abenteuerlich an. Alles Gute weiterhin.
Liebe Grüße
Claudia,Matze und Jannis
Hallo Christoph,
AntwortenLöschenauf diesem Wege noch einmal alles Gute nachträglich zum Geburtstag - vor allen Dingen viel Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Lebensjahr. Das kannst Du sicher auch auf Deiner Reise dort unten gebrauchen.
Deine Berichte sind jedenfalls der Hammer und ich kann nur sagen: Bitte mehr davon und halte uns weiter auf dem Laufenden! Genieße die Zeit, sammle soviele Eindrücke wie Du nur kannst und lerne für's Leben!
Viele Grüße von Deinem Berufsschulkollegen
Sven!