Freitag, 3. April 2009

Nicht mehr viel Zeit

Mein erster Eintrag in diesem Blog und über das, dass ich vorhabe. Aber nun zu mir, ich heiße Christoph, bin 21 jahre alt und werde für ein Jahr nach Neuseeland gehen und mit einem Working Holiday Visum das Land zu bereisen und mir das Jahr mit Gelegenheits Jobbs zu finanzieren. In diesem Blog werde ich über Geschichten die ich während meiner Reise erlebe berichten.


Zur Vorbereitung:


Im Vornherein habe ich mir einen Reisepass besorgt, den ich dann, nach für mich relativ kurzen 1 1/2 Wochen, abholen durfte. Mit einem Bild, das wohl eher an ein Verbrecherfoto, als an ein Passfoto erinnert. Nunja, jedenfalls hab ich nun das mit wichtigste Dokument, sogar mit Biometrischen Fingerabdrücken, dass ich für meine Reise benötige. Desweiteren habe ich jede menge Telefoniert und im Internet recherchiert. Mein Vater darf auch an dieser Stelle nicht vergessen werden, der wohl noch mehr als meine Wenigkeit bezüglich der diversen Versicherungen, die zu besorgen waren, getan hat. Es gibt ein so unübersichtliches und großes Angebot von Kranken-, Unfall-, und Haftpflichtversicherungen, aber nur eine Handvoll, die auch Arbeitsverhältnisse außerhalb der EU und dann noch für einen so langen Aufenthalt anbieten. Die Sache die mein Bestes betrifft, war dabei auch so eine Sache. Ein Konto, eine Kreditkarte, Travellercheques zu besorgen. Welches Konto hat die besten Konditionen, welche Kreditkarte eignet sich am besten usw. Nicht einfach, aber ich hab es auch noch nicht komplett hinter mir. Ein Konto werde ich noch auf neuseeländischen Boden eröffnen müssen, aber dazu später mehr. Ansonsten habe ich noch nicht arg so viel erledigt, da ich erst so langsam anfange, alles anzuschaffen. Jedoch habe ich schon ein paar Wanderschuhe, eine Jacke, diverses Infomaterial und weitere Kleinigkeiten, die nicht unbedingt nennenswert sind, besorgt.



Die Reise:


Meine Reise habe ich vor ein paar Tagen gebucht. Zu der Reise selber, ich plane nur grob, da ich nach langer Recherche den Tipp bekommen habe nicht genau zu planen. Da diese Pläne zumeist eh wieder vor Ort, durch zum Beispiel eine andere Arbeitsstelle, verworfen werden können. Ich möchte mein Vorhaben auf der Nordinsel von Aoteaora starten.



Nach ungefähr der Hälfte möchte ich einen KurzTrip nach Australien machen und anschließend wieder zurück nach Neuseeland, diesmal aber auf die Südinsel. In dem Land selber werde ich mich größtenteil zu Fuss oder mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln fortbewegen. Dabei versuche ich so viel wie möglich von dem Land zu sehen, Kultur aufzusaugen und neue Menschen kennen zu lernen. Zum Schluss auf dem Heimflug muss ich in Los Angeles umsteigen, aber ich plane noch den Aufenthalt auf ein paar Tage in Obama-Land auszuweiten, bis ich dann endlich wieder zurück nach Hause komme.



Was erwarte ich von dem Jahr?


Zum einem möchte ich die englische Sprache besser kennen lernen und um Selbstständiger zu werden, auf eigenen Beinen zu stehen. "Aber warum muss es dann gleich Neuseeland und nicht England sein?", fragt sich dann bestimmt der Großteil. Ja gut, die Frage ist berechtigt, aber es gibt für mich auch eine fundierte Antwort darauf. Neuseeland ist neben Australien das Land, dass neben noch ein paar anderen auf Backpacker überhaupt eingestellt ist. Da Australien schon lange überfüllt ist von Rucksacktouris, ist die Wahl dann schonmal kleiner geworden. Die unglaubliche Vielfalt der Natur. Neuseeland hat nicht nur Berge und Gletscher zu bieten sondern so viel mehr! Auch wunderschöne Küsten, Regenwald, kleine "Wüstengebie

te", einen riesigen Strand der als normale Straße genutzt wird, wunderschöne Wandergebiete die auch sehr gut ausgeschildert sind, Vulkane, Krater, Gletscher, Geysire, und in der Gegend um Rotorua ein großes Thermalgebiet mit Tümpeln die in allen möglichen Farben schillern. Und das interessante dabei, all das ist auf recht kleinem Raum. Da ich plane mich größtenteils zu Fuß durch das Land zu schlagen und trotzdem so viel wie möglich erleben will, war das schonmal ein wesentlicher Vorteil. Das Klima ist ähnlich wie in Deutschland, nur ein wenig wärmer. Die Landessprache ist Englisch und man sagt den Kiwis eine besondere Freundlichkeit nach. Diese Gründe sind für mich der ausschlaggebende Faktor, zu meiner Wahl, an das wohl schönste Ende der Welt zu reisen.


Nun gut, ich hoffe ich konnte vorerst mal einen kleinen Eindruck auf mein Vorhaben geben und werde weiterhin schreiben was ich mache und erlebe.



Christoph

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